DSL-Tarifjungle.deDSL Tarife auf einen Blick!
|
||
| Start | DSL Tarife | DSL Verfügbarkeit | DSL Provider Übersicht | DSL Wechsel | DSL Beratung |
Flatrate oder nicht Flatrate? - Oder - Wenn Flatrates plötzlich keine mehr sind!
Wenn die Flatrate plötzlich doch keine mehr ist!Erstmals im Jahre 2000 wurden erste Pauschaltarife zum surfen rasch wieder eingestellt, da sie angeblich nicht wirtschaftlich sein. Seit einigen Wochen mehren sich auch plötzlich im Jahre 2008 wieder die Meldungen über plötzlich gekündigte Flatrateangebote oder Mahnschreiben das Angebot weniger stark zu nutzen. Betroffen sind alle Arten von Flatrates. Da gab es zum einen die Meldung das "Moobicent", ein Anbieter mobilen Internets, die Geschwindigkeit drossle bei hohem Verbrauch. Auch Base machte wenig gute Schlagzeilen mit Kündigungen eines ähnlichen Mobilsurf-Angebotes. Arcor gesellte sich im April in die Riege der Rüger. Bereits 1,5 Stunden Telefongespräch nach Polen über die "Arcor Internationalflat I" wurden moniert mit der Begründung gewerblichen Nutzens. Die Liste der Anbieter wächst indes scheinbar weiter. Woran liegt das?Natürlich sind die jeweiligen Beweggründe für solches Gebähren nur dem Anbieter selbst bekannt. Jedoch lassen sich vielerlei Vermutungen anstellen.Flatrateangebote basieren auf Anbieterseite auf Mischkalkulationen. Das heisst einige Kunden werden viel telefonieren oder surfen. Manche gar über dem Durschnitt. Eine Großteil jedoch telefoniert und surft vergleichsweise wenig - auch mit Flatrate. So zumindest die Theorie. Da könnte auch der sprichwörtliche Hase im Pfeffer leigen. Denn mal Hand aufs Herz: Wer vorher Angst hatte zu viel zu bezahlen und sich immer zurückgehalten hat, wird mit einem neuen "Flatrate-Angebot" auch entsprechend Gebrauch davon machen. Zunächst sicherlich etwas mehr, bis ein gewisser Sättigungseffekt eintritt. Wenn der Anbieter dieses Verhalten nicht voraussieht ist doch schließlich nicht der Kunde schuld. Zudem animiert die Werbung eben zu solch überschwänglichem Verhalten. Z.B. hieß es bei Base "Deutschland quatscht sich leer". Wenn das beim Kunden sich ins Hirn brennt, wird das nächste Telefonat sicherlich nicht nur das wesentliche enthalten, wie wenn der Tarifzähler ununterbrochen tickt. Was tun und wer hat recht?Zunächst einmal sollte klar sein, dass ein Werbeversprechen auch gehalten werden sollte. Wo Kaviar drauf steht darf schließlich auch kein Quark drin sein. Wenn der Anbieter Vielnutzer reglementieren will, sollte er dies offen und deutlich in den AGB´s oder besser noch als Fußnote im Angebot vermerken. Wem das stört, muss halt einen anderen Provider wählen. Der Wettbewerb macht es möglich.Plumpe auserordentliche Kündigungen sollte man allerdings während der Vertragslaufzeit nicht immer ohne weiteres hinnehmen. Was viele nicht bedenken: Nicht nur der Kunde ist an Vertragslaufzeiten gebunden - auch der Anbieter. So ein Vertragsverhältnis ist zweiseitig und nicht einseitig. Die Verbraucherzentralen können hier mitunter sehr hilfreich sein. So bereitet eine Verbraucherzentrale in NRW gerade eine Klage gegen Arcor vor. Auch hier wurde wie oben angedeutet einigen Kunden wegen angeblich gewerblicher Nutzung die Flat gekündigt. Fakt ist allerding: Wer ein normales Privatpaket bucht und dann als Geschäftsanschluss kräftig teleoniert und surft ist eindeutig im Unrecht. Die meisten Anbieter schließen dies in den AGB´s kategorisch aus dafür gibt es spezielle Businesstarife. Deher verweisen viele in Ihrer Kündigungsbegründung auf diesen Umstand.
Bild rechts oben: © Darren Baker - Fotolia.com
|
|
| © dsl-tarifjungle.de | |||||||||||||
|
|
|||||||||||||