Keiner hätte 1969 gedacht, der Geburtsstunde des Internets (damals noch ARPA Net), dass es unser Leben heute so sehr beeinflussen würde. Damit reiht es sich in die großen „Erfindungen“ des 20. Jahrhunderts ein. Was ursprünglich als unabhängiges Kommunikationsnetz für das US Militär gedacht war, entwickelte sich schnell zu einem wissenschaftlichen Netzwerk von amerikanischen Universitäten, bevor es für die breite Öffentlichkeit freigegeben wurde. Und damit begann das rasante Wachstum des World Wide Web.
Immer mehr Rechner wurden und werden miteinander verbunden und so entsteht ein weltumspannendes Netzwerk. Damit gilt das Internet heute als die größte Wissensdatenbank, Schnäppchenfinder sowie Unterhaltungs- und Kommunikationsmedium als die Nummer eins. Ständig entstehen neue Webapplikationen, um den Aufenthalt im Internet bequemer und einfacher zu gestalten. Viele Anwendungen sind durch ihre Epochen geprägt. War der Zeitraum des Web 1.0 lediglich auf statische Seiten und damit auf das passive Betrachten und Durchklicken von Internetauftritten beschränkt, änderte sich das schlagartig mit der Ära des Web 2.0. Das „Mitmach – Web“ war geprägt von Blogs und Foren – aktive Teilnahme auf Inhalt und Gestaltung des Internets waren durchaus gewünscht. Der Community – Gedanke zu den unterschiedlichsten Themen stand besonders im Vordergrund. Die Nachfolger, Web 3.0 und 4.0, sind bereits heute mit den Begriffen „soziales“ und „intelligentes“ Web verbunden.
Dies erfordert widerum neue und komplexere Webapplikationen. Mit unseren heutigen Breitbandanschlüssen ist es natürlich kein Problem, dann auf diese zuzugreifen. Dies war in der Vergangenheit nicht immer so. Oftmals hinkten die Zugänge zum Internet hinterher. Heutzutage kann sich keiner mehr vorstellen, mit einem kleinen piepsenden Modem an der Telefondose und realen Übertragungsgeschwindigkeiten von 5-10 KBit/s sich ins Internet einzuwählen. Neben dem schier endlosen Warten, bis sich eine Webseite aufgebaut hat, stand man natürlich einer Kostenfalle gegenüber. Abgerechnet wurde pro Minute – Flatrates, wie heute, gab es damals noch nicht.
Mit Einführung von DSL (Digital Subscriber Line) Ende der 90iger Jahre, konnte das Geschwindigkeitsproblem gelöst werden. Zunehmend vergrößerte sich das Interesse am Internet in der Öffentlichkeit und viele DSL-Provider sprossen wie Pilze aus dem Boden. Die zunehmende Konkurrenz der Anbieter verlangte ein Umdenken – die minutenbasierte Abrechnung wich einer DSL Flatrate, neue Technik, wie VOIP, wurden etabliert und fand mit IPTV (dem Fernsehen über Internet) seinen derzeitigen Höhepunkt.
Zwar profitiert der Kunde durch den Preiskampf der DSL-Anbieter, jedoch sind die angebotenen Tarife meist unübersichtlich und nicht immer verständlich. Abhilfe schafft neben einer persönlichen Beratung auch ein DSL Vergleich im Internet.