Alle Anschlussarten für "DSL" im Vergleich


DSL ist nicht gleich DSL. Die Anzahl und die Leistungsfähigkeit/Ausstattung unterschiedlicher DSL-Anschlüsse, nehmen seit Jahren stetig zu. Während vor wenigen Jahren der Markt mit ca. 3 bis 4 Angeboten noch recht übersichtlich war, existieren heute gut zwei Dutzend. Für den normalen Verbraucher also kaum mehr überschaubar. Daher haben die Experten von DSL-Tarifjungle.de es sich in diesem Spezial zur Aufgabe gemacht, Licht für Sie in den Dschungel zu bringen!


1. Was unterscheidet die DSL-Anschlüsse?

Eigentlich müsste es richtiger Weise lauten „Was unterscheidet die Internetanschlüsse?“. Denn neben DSL gibt es noch weitere Arten bzw. Technologien für schnelle Breitbandzugänge. Die wichtigsten sind DSL, VDSL, Kabel und neuerdings auch Glasfaser (z.B. FTTH) oder LTE-4G (Funk). Alles über 16000 Kbit/s basiert entweder auf VDSL, FTTH/B oder einem Kabel-Anschluss. Denn DSL ist nur bis zu dieser Performancegrenze spezifiziert. Ein Unterschied ist allen Varianten gemein – die Geschwindigkeit. Da die zugrunde liegende Technik für den Verbraucher nicht unbedingt wichtig ist, lassen sich die Anschlüsse wunderbar nach der gebotenen Leistungsfähigkeit (Datenübertragungsrate) differenzieren. Die „Geschwindigkeit“ wird übrigens darin gemessen, wie lange ein Breitbandanschluss benötigt, um eine bestimmte Menge an Daten herunterzuladen oder zu senden. Doch dazu im Folgenden mehr.


2. Welche Geschwindigkeiten gibt es?

Ungefähr bis 2005, gab es maßgeblich 4 Geschwindigkeiten, zwischen denen die Kunden wählen durften. DSL mit 1000 KBit, DSL 2000, DSL 6000 und DSL 16000. Schnellere oder andere Techniken, waren die Ausnahme und eher für Businesskunden ausgelegt. Doch zu diesem Spektrum gesellten sich über die Jahre, durch verbesserte Standards und Verfahren, noch andere mit Datenraten um die 25.000, 50.000, oder gar 100.000 Kbit/s. Den aktuellen Rekord hält die Deutsche Telekom mit 200.000 KBit/s. Solche FTTH-Zugänge sind jedoch aktuell für weniger als 2 Prozent der deutschen Haushalte überhaupt verfügbar und spielen daher eher noch eine geringere Rolle im Breitbandmix. Die Maßeinheit (KBit/s) wird gewöhnlich verwendet, um die maximale Leistungsfähigkeit des Internet-Anschlusses anzugeben. Manchmal wird auch die um den Faktor 1000 kleinere Maßeinheit „MBit/s“ verwendet. DSL 6000 und DSL mit 6 MBit/s meinen also ein und denselben Basis-Anschluss.


3. Welcher passt nun zu mir?

Das ist wohl die Frage, die für Sie am Wichtigsten ist! Daher haben wir für Sie zu jedem der gängigen Geschwindigkeitsklassen ein Detailprofil erstellt. In einem dieser, werden Sie sich auf jeden Fall "wiedererkennen". Das ist dann Ihr persönlich, perfekt passender (DSL)-Anschluss! Wer eine schnelle Empfehlung möchte, dem empfehlen wir DSL16000 oder VDSL 50.000. Beide Geschwindigkeiten sind im Bereich dessen, was man heute als „Standard“ bzw. gehobenen Standard bezeichnen kann. Für die meisten vollkommen ausreichend! Nutzen Sie am besten unseren Tarifvergleich um die Preise zu checken.


Quickguide:

Geschwindigkeit wählen je nach Profil und Nutzung


4. Anschlusstypen im Detail - hier erfahren Sie mehr

<= 2000 KBit/s Anschluss
... ist geeignet für…
6000 KBit/s Anschluss
... ist geeignet für…
16.000 KBit/s Anschluss
... ist geeignet für…
50.000 KBit/s Anschluss
... ist geeignet für…
>= 100.000 KBit/s Anschluss
... ist geeignet für…

Weiterführendes

» Geschwindigkeitsratgeber mit Beispielen und Umrechnungstabellen



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