Neben der Möglichkeit, Breitbandinternet über die beiden kabelgebundenen Übertragungstechniken DSL und VDSL zu beziehen, gibt es noch die Alternative für schnelles Internet über die Kabelnetze. Die großen Kabel-Provider haben bekanntlich nicht nur digitales Fernsehen im Angebot sondern auch Highspeed-Internet und günstige Telefonie.
Sollten Sie sich für diese Variante entscheiden, so ist ein spezielles Kabel-Modem nötig. Ein DSL-Router funktioniert hier nicht, da es sich um eine andere Technik handelt. Das Kabel-Modem „managt“ den Datenaustausch – sprich das Senden und Empfangen - über die Kabelleitung.

Die gezeigte zusätzliche Schaltung eines DSL-Routers ist optional und nicht zwingend nötig!
Multimediadose
Bild Kabel Deutschland
Wer mehr Komfort auch bei einer Kabellösung sucht, hat 2 Möglichkeiten. Leider gibt es nicht sonderlich viele Geräte am Markt. Lediglich die Fritz!Box 6360 von AVM ist hier zu nennen. Sie vereint ein modernes Kabelmodem mit WLAN-Router (N-Standard) und flexibler sowie komfortabler Telefonanlage. Eine weite, ähnliche Möglichkeit ist, nach dem Kabelmodem einen Router (z.B. Fritzbox 7270) zu schalten.
Voraussetzung für die Vernetzung des anzuschließenden Computers mit dem Modem ist das Vorhandensein eines Netzwerkanschlusses an diesem PC. Jener hat die Form im rechten Schaubild. Sollte Ihr Rechner über keinen Netzwerkanschluss verfügen, können Sie diesen natürlich nachrüsten. Entsprechende Karten finden Sie im Fachhandel für ca. 10 Euro oder hier günstig bei Amazon. Laptops haben diesen Anschluss meist serienmäßig an Board. Falls nicht, benötigen Sie in der Regel eine PCMCIA-Karte mit Netzwerkport.
Sollte Ihre Kabel-Hardware WLAN-fähig sein (siehe Handbuch), stehen für den PC sogenannte "WLAN-Sticks" zur Verfügung, um ein kabelloses Netzwerk aufzubauen. Sie ähneln im Aussehen stark USB-Stick-Datenträgern. Steckplatzkarten für den PC und den Laptop sind ebenfalls verfügbar.
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