Bei Fastpath handelt es sich um ein DSL-Dienstleistungsmerkmal, welches von einigen Providern gegen eine geringe Gebühr angeboten wird. Ziel ist es, die PING-Zeit bzw. Latenzzeit zu minimieren. Dabei wird einfach ein Verfahren zur Fehlerkorrektur abgeschaltet, welches eingesetzt wird, um sogenannte Burst-Fehler zu korrigieren. Diese können auf dem Übertragungsweg vom DSLAM (Verteilerkasten) bis zum Endkunden auftreten. Bedingt durch physikalische Effekte kommt es immer wieder zu elektrischen Störungen in der Leitung. Dadurch erhöht sich allerdings leider die Zeit der Übertragung einzelner Datenpakete (ungefähr 60 Millisekunden).
Nachteil bei der Nutzung von Fastpath ist, dass dabei ein gewisses Maß an Übertragungssicherheit verloren geht. Bei Spielen ist dies jedoch unerheblich und macht sich in der Nutzung auch sonst meist nicht nachteilig bemerkbar. Ist Ihr DSL-Anschluss zu weit von der nächsten Vermittlungsstelle entfernt, kann Fastpath sich aber unter Umständen negativ auf den Datenempfang auswirken. Daher nehmen die DSL-Anbieter meist eine Leitungsprüfung vor der Freischaltung von Fastpath vor.
Durch Fastpath ergibt sich eine schnellere Onlineverbindung. Genauer gesagt, reduziert sich die oben genannte Latenzzeit von 60ms auf ca. 15-25 Millisekunden. Bei Online-Actionspielen führt dies zu einem flüssigeren Spielablauf und ermöglicht erst blitzschnelle Spielerinteraktionen. Beim "normalen" Surfen kann sich ebenfalls die Antwortzeit beim Aufruf von Internetseiten verbessern. Zu empfehlen ist die Option jedoch für Standarduser nicht.