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Feb 02 2012

 von: Sarah_Klare

In Sachen Glasfaserausbau müssen die deutschen Telekommunikationsanbieter noch einiges nachholen. Im Europaweiten Breitbandvergleich dagegen nimmt die Bundesrepublik eine starke Position ein, das gab der Branchenverband BITKOM kürzlich bekannt.

Nutzung hat sich vervierfacht

Für die Deutschen hat das Thema Breitbandinternet lange Zeit eine eher untergeordnete Rolle gespielt. Zumindest, wenn man ihre Nutzung im internationalen Vergleich sieht. Doch das scheint sich jetzt geändert zu haben. Mittlerweile nutzen fast 80 Prozent der Deutschen einen schnellen Breitband-Anschluss. Seit 2004 hat sich die Zahl damit mehr als vervierfacht. Im Europaweiten Vergleich heißt das Rang 6 in der Breitbandnutzung. Das liegt allerdings immer noch deutlich über dem europäischen Schnitt. Insgesamt sind Internetzugänge von mindestens 1 Megabit pro Sekunde in mehr als 99 Prozent der deutschen Haushalte verfügbar. Allerdings wird dieses Angebot von einem fünftel der Bevölkerung nicht genutzt.

 

Gründe für den Zuwachs

Doch woher kommt der Sinneswandel der Deutschen? BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder sieht den Grund in der Breitband-Strategie des Bundes und dem stringenten Ausbau der Netzbetreiber. „Für Zuwachs bei der Nutzung sorgten außerdem sinkende Preise bei gleichzeitig höheren Bandbreiten.“ Gleichzeitig seien Kombinationsangebote aus Internet-, Festnetz- und im wachsenden Maße auch mit TV-Anschluss (per IPTV) attraktiv für die Verbraucher, erklärt Rohleder weiter.

Rückblick

Tatsächlich haben die Telekommunikationsunternehmen in Deutschland nach Angaben der Bundesnetzagentur zwischen 1998 und 2010 mehr als 93 Milliarden Euro in den Ausbau der Netze investiert. Daran ist nicht zuletzt die Breitbandstrategie der Bundesregierung beteiligt. Mit dem Ziel bis zum Jahr 2014 dreiviertel aller Haushalte mit einen Internetzugang von mindestens 50 Megabit pro Sekunde zu versorgen, hat auch die Regierung ein deutliches Zeichen gesetzt. Mithilfe der neuen Mobilfunktechnologie LTE wurden im Rahmen dieses Programmes auch die Anbindung kleinerer Ortschaften und Gemeinden an das schnelle Internet gefördert. Insgesamt sei eine flächendeckende Verfügbarkeit von schnellen Internet-Verbindungen für den Standort Deutschland unverzichtbar führt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Rohleder weiter aus.

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Quelle & Grafik: BITKOM

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