Hin und wieder taucht die Bezeichnung "DSL2" auf, wenn man aktuelle DSL-Angebote der Provider vergleicht. Doch was ist damit gemeint und welche Tarife gibt es?
Mittlerweile bieten alle Provider DSL-Anschlüsse mit 16000 KBit/s an. Diese sind bis zu 3x schneller als ein konventioneller DSL-Anschluss mit 6000 Kbit/s. Diese Geschwindigkeit ist mittlerweile als Standard zu bezeichnen. Zu Übertragungsraten darunter, sollten wirklich nur noch Gelegenheitssurfer greifen. Denn anspruchsvolle Anwendungen, wie z. B. Livevideostreaming, benötigen immer mehr Leistung.
Meine digitalen Urlaubsfotos sind endlich in
"null-komma-nix" beim Entwickler und MP3's,
Partyvideos mit Freunden tauschen ist auch
kein Thema mehr! Dank DSL2+!
Besonders die Kabelprovider bieten Bandbreiten mit weit über 16 MBit/s hinaus. Kabel Deutschland offeriert Internetanschlüsse mit bis 100 MBit/s,
Unitymedia sogar unglaublich schnelle 128 Mbit/s. Auch
Kabel BW (Baden-Württemberg) hat ähnliche Tarife im Angebot.
Eine weitere Highspeed-Technik ist VDSL. Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung der ADSL-Technik, welche erstmals Ende 2006 auf dem deutschen Markt erhältlich war. VDSL-Kunden genießen Geschwindigkeiten von bis zu 50 MBit/s. Vereinzelt sogar bis zu 100 MBit/s. Damit ist sogar digitales Fernsehen im hochauflösenden HDTV - Format realisierbar! Das größte VDSL-Netz stellt momentan nicht nur die Deutsche Telekom. Denn angeboten wird VDSL auch von anderen Unternehmen. Welche, erfahren Sie hier im Tarifvergleich.
Als Anwendungsbereiche von DSL2 sind besonders Video-on-Demand- bzw. Triple-Play-Dienste zu nennen. Letzteres heißt nichts weiter, als Internet, Telefonie (meist per „Voice over IP“) und Fernsehen über die Breitbandleitung (IPTV) in einem Paket. Auch bei intensiver Nutzung ist dank der hohen Übertragungsrate von DSL2 stets sehr gute Sprachqualität bei VOIP gewährleistet. Und last but not least ist der Anschluss schnell, schnell und nochmal schnell!