VDSL steht für “Very High Speed Digital Subscriber Line” und repräsentiert eine Nachfolgetechnologie des guten alten „ADSL“. Seit 2006 gibt es entsprechende Anschlüsse in Deutschland. Im Unterschied zu DSL, bietet VDSL Downloadraten von 50-100 MBit/s. Bei DSL2+ sind es maximal 16 MBit/s.
In Verbindung mit dem stetig steigenden Datenverkehr und Bandbreitenbedarf, wird sich VDSL früher oder später wahrscheinlich gegen DSL durchsetzen. DSL-Anschlüsse mit 6-16 MBit/s gelten heute schon als Standard. In den nächsten 2-3 Jahren dürften die Ansprüche und damit auch die Nachfrage nach mehr Leistung steigen. Liefern können diese neben den Kabelprovidern nur die VDSL-Anbieter.
In erster Linie für jeden, der hohe Ansprüche an den Internetanschluss hegt und auch Film- und TV-Inhalte nutzen möchte. Dank der hohen Leistung sind sogar hochauflösende Videos abrufbar, z.B. bei Zattoo oder Youtube. In Kombination mit einem IPTV-Angebot (z.B. Dt. Telekom) bietet VDSL sogar echtes Digitalfernsehen in HDTV. Kenner schauen so beispielsweise die Fussball-Bundesliga in HD. Auch große Donwloads, z.B. Windows-Service-Packs, mit vielen hundert Megabyte oder gar Gigabyte sind wesentlich flotter erledigt.
Erst seit Ende 2009 gibt es VDSL-Flatrates von mehr als einem Anbieter. Bis dato war die Deutsche Telekom der einzige VDSL-Player am Markt. Heute haben die Verbraucher eine weit größere Auswahl zur Verfügung. Auch die Preise sind seither gesunken und liegen jetzt leicht oberhalb der DSL-Flatrates. Nutzen Sie am besten den folgenden Vergleich. Dieser bietet neben DSL auch die Vergleichsmöglichkeit für VDSL-Flatrates.