Call & Surf Basic

Kabel Internet

Moderne und preiswerte Internetanschlüsse via Kabel


DSL und VDSL sind bekanntlich nicht die einzigen Möglichkeiten für schnelles Internet und preiswerter Telefonie. Die Kabelprovider haben sich in den letzten Jahren zu einer echten Konkurrenz entwickelt. Teilweise sind die Angebote nicht nur umfangreicher, sondern auch deutlich preiswerter. Ein Grund also, sich mit der Frage zu beschäftigen, ob nicht ein Kabelanbieter als Lieferant für Internet- und Telefonflat in Frage kommt!?


Siegeszug von „Kabel DSL“

Internet per Kabel DSL

Internet per Kabel liegt voll im Trend...
Bild: Kabel Deutschland

Ursprünglich waren die Kabelnetze primär für die Übertragung von Fernsehen vorgesehen. Erst analog und später auch digital. Doch schnell erkannte man, dass sich die vorhandenen Kabelnetze auch hervorragend zur Übertragung von Informationen eignen. Das Kabelinternet war geboren.

Immer mehr greifen mittlerweile zu einem Komplettpaket aus Internet und Telefon beim hiesigen Kabelanbieter. Die Wachstumsraten liegen deutlich über denen der DSL-Anbieter. Ende 2009 surften 2.3 Millionen Haushalte per Kabel DSL, was einer Steigerung von 45 Prozent(!) zum Vorjahr* bedeutet. Der Gesamtanteil bezogen auf alle Breitbandzugangsarten liegt allerdings noch bei eher bescheidenen 10 Prozent. Führend ist nach wie vor DSL.



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Verfügbarkeit von Kabel DSL

Verteilung der Kabelanbieter in Deutschland

Aufteilung der Kabel-Anbieter nach Bundesland

Wie die Karte bereits andeutet, teilen sich den Hauptanteil des Kabelmarktes in Deutschland 3 Anbieter (ohne TeleColumbus). Daher muss die Verfügbarkeit theoretisch auch für jeden Anbieter und jedes Bundesland einzeln betrachtet werden. Pauschal lässt sich sagen, dass die Verfügbarkeit von Kabelinternet in den letzten 3 Jahren praktisch einen Quantensprung vollzogen hat. Die Anbieter haben massiv in den Ausbau investiert. Nicht nur in die Erweiterung der Verfügbarkeit, sondern auch in die Technik. Daher können per Kabel heute teils schon Geschwindigkeiten angeboten werden, die jedem DSL- und teils auch VDSL-Kunden vor Neid erblassen lassen.


Kabel Deutschland:

Das Unternehmen Kabel Deutschland stellt bundesweit das größte Netz in insgesamt 13 Bundesländern und kann so 9 Millionen Haushalte versorgen (Apr. 2010). Mehr zur Verfügbarkeit und zum Ausbau bei Kabel Deutschland, finden Sie hier.


Unitymedia:

Im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW und in Hessen ist Unitymedia vorherrschend. Auch Unitymedia optimiert kontinuierlich die Verfügbarkeit für die ansässige Bevölkerung und bietet vereinzelt Internetzugänge mit bis zu 130 Mbit/s. Details zum Ausbau und den Plänen hier.


KabelBW:

Wie der Name andeutet, ist Kabel-BW in Baden-Württemberg ansässig. Angeblich kann Kabel-BW bereits 99 Prozent der 3,6 Millionen Haushalte des Bundeslandes mit schnellem Internet versorgen. Allein in 3 Jahren investierte das Unternehmen dafür ½ Milliarde Euro. Mehr zum Ausbau der Verfügbarkeit samt Test hier.


TeleColumbus:

In einigen Regionen (bspw. Berlin, Dresden) ist zudem der Kabelprovider "TeleColumbus" vertreten. Das Unternehmen deckt ca. 2.3 Millionen Haushalte mit schnellem Internet und TV per Kabel ab. Mehr zur Verfügbarkeit samt Test hier.



Vorteile von Kabel gegenüber anderen Internetanbietern

Die hohen Wachstumsraten (siehe Abschnitt Siegeszug von „Kabel DSL“) und der zugrundeliegende  Beliebtheitssteigerung sind wahrscheinlich durch eine Vielzahl von Vorteilen bedingt, die Kabel-DSL mittlerweile bietet. Gewöhnliche DSL-Anschlüsse können bei etlichen Punkten einfach nicht mehr mithalten.




Ideal für Highspeedfans

Wie schon in der Auflistung der Vorteile angedeutet, liegt einer der Hauptargumente für Kabel DSL bei der enormen Leistungsfähigkeit. Diese basiert auf innovativer Leitungstechnik - einer Kombination aus Glasfaser, Koaxialkabel und modernen Übertragungsprotokollen wie DOCSIS 3.0. Dagegen wirken DSL-Anschlüsse mit bis zu 16 Mbit maximaler Downloadrate geradezu veraltet. Sowohl Kabel Deutschland als auch Unitymedia und Kabel-BW haben Internetflatrates mit 100 Mbit/s und mehr im Angebot. Große Downloads gehen damit u.a. ungleich schneller. Zudem steht jedem genug Bandbreite zur Verfügung, sollten mehrere Personen sich den Internetanschluss im Haushalt teilen. Kabelkunden sind also bestens für die digitale Zukunft im Netz gerüstet, mit allen was noch kommen mag…


Tipp: Genau genommen ist die Bezeichnung „Kabel DSL“ natürlich nicht korrekt. Denn ein Internetanschluss via DSL und Kabel unterscheiden sich technisch deutlich voneinander. In der Umgangssprache hat sich der Begriff allerdings so etabliert.



Quelle: *BITKOM heute auf Basis von Angaben des Marktforschungsinstituts EITO


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