Kabel Internet

Moderne und preiswerte Internetanschlüsse via Kabel


DSL und VDSL sind bekanntlich nicht die einzigen Möglichkeiten für schnelles Internet und preiswerter Telefonie. Die Kabelprovider haben sich in den letzten Jahren zu einer echten Konkurrenz entwickelt. Teilweise sind die Angebote nicht nur umfangreicher, sondern auch deutlich preiswerter. Ein Grund also, sich mit der Frage zu beschäftigen, ob nicht ein Kabelanbieter als Lieferant für Internet- und Telefonflat in Frage kommt!?


Siegeszug von „Kabel DSL“

Internet per Kabel DSL

Internet per Kabel liegt voll im Trend...
Bild: Kabel Deutschland

Ursprünglich waren die Kabelnetze primär für die Übertragung des damals noch analogen Fernsehprogrammes vorgesehen. Erst vor einigen Jahren erfolgte die umfassende Digitalisierung. Doch schon recht früh erkannte man das Potenzial, die vorhandenen Kabelnetze auch zur Übertragung von Informationen einzusetzen. Das Internet per Kabel war geboren. Wie sich noch zeigen sollte, stellt dieses sogar eine deutlich bessere Grundlage als das Telefonnet (DSL) dar.

Immer mehr Konsumenten greifen mittlerweile zu einem Komplettpaket aus Internet und Telefon beim örtlichen Kabelanbieter. Die Wachstumsraten liegen deutlich über denen der DSL-Anbieter. Ende 2014 surften 6 Millionen Haushalte per Kabel DSL, nach 2,3 Millionen im Jahr 2009. Fast eine Verdreifachung in nur 5 Jahren! Der Gesamtanteil bezogen auf alle Breitbandzugangsarten liegt allerdings noch bei eher bescheidenen 20 Prozent [Quelle VATM Breitbandstudie 2014]. Führend im gesamten Breitbandmix, mit knapp 80 Prozent, ist nach wie vor DSL. Es wird also für herkömmliche Netzbetreiber langsam "eng". Auch die Rolle, die der Kabeltechnik im Breitbandmix zukommt nimmt stetig zu, wie auch die folgende Grafik einer Studie der ANGA zeigt...




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Verfügbarkeit von Kabel Internet

Verteilung der Kabelanbieter in Deutschland

Aufteilung der Kabel-Anbieter nach Bundesland
Kabel BW und Unitymedia gehören seit Mitte 2012 zusammen

Wie die Karte bereits andeutet, teilen sich den Hauptanteil des Kabelmarktes in Deutschland 2 Anbieter auf. Daher muss die Verfügbarkeit theoretisch auch für jeden Anbieter und jedes Bundesland einzeln betrachtet werden. Pauschal lässt sich sagen, dass die Verfügbarkeit von Kabelinternet in den letzten Jahren praktisch einen Quantensprung vollzogen hat. Der Bedarf (siehe oben) geht also einher mit intensiven Investitionen seitens der Kabelunternehmen zur Befriedigung der steigenden Nachfrage nach Breitbandinternet. Die Anbieter haben massiv in den Ausbau investiert. Nicht nur in die Erweiterung der Verfügbarkeit, sondern auch in die Technik. Stichwort Glasfaserausbau und DOCSIS 3.0. Daher können per Kabel heute teils schon Geschwindigkeiten angeboten werden, die jedem DSL- und teils auch VDSL-Kunden vor Neid erblassen lassen.


Kabel Deutschland:

Das Unternehmen Kabel Deutschland stellt bundesweit das größte Netz in insgesamt 13 Bundesländern und bedient 8,3 Millionen Kunden-Haushalte (Nov. 2014). Mehr zur Verfügbarkeit und zum Ausbau bei Kabel Deutschland, finden Sie hier.


Unitymedia (und ex KabelBW):

Seit 2012 bilden die einst getrennten Firmen "Unitymedia" und "Kabel BW" ein gemeinsames Unternehmen. Im April 2015 wurde letztendlich die Marke Kabel BW ganz eliminiert. Seither nennt sich der Anbieter wieder nur "Unitymedia". Der Kabelprovider versorgt Verbraucher im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW, sowie in Hessen und Baden-Württemberg. Der Konzern optimiert kontinuierlich die Verfügbarkeit für die ansässige Bevölkerung und bietet vereinzelt Internetzugänge mit bis zu 200 Mbit/s. Details zum Ausbau und den Plänen hier. Ende 2014 zählte der Unternehmenszusammenschluss rund 13 Millionen Kunden bundesweit.


TeleColumbus:

In einigen Regionen (bspw. Berlin, Dresden) ist zudem der Kabelprovider "TeleColumbus" vertreten. Das Unternehmen deckt ca. 1.7 Millionen Haushalte mit schnellem Internet und TV per Kabel ab. Mehr zur Verfügbarkeit samt Test hier.



Vorteile von Kabel gegenüber anderen Internetanbietern

Die hohen Wachstumsraten (siehe Abschnitt Siegeszug von „Kabel DSL“) und der zugrundeliegende  Beliebtheitssteigerung sind wahrscheinlich durch eine Vielzahl von Vorteilen bedingt, das Medium mittlerweile bietet. Gewöhnliche DSL-Anschlüsse können bei etlichen Punkten einfach nicht mehr mithalten.


Ideal für Highspeedfans

Wie schon in der Auflistung der Vorteile angedeutet, liegt einer der Hauptargumente für Kabel DSL bei der enormen Leistungsfähigkeit. Diese basiert auf innovativer Leitungstechnik - einer Kombination aus Glasfaser, Koaxialkabel und modernen Übertragungsprotokollen, wie DOCSIS 3.0. Dagegen wirken DSL-Anschlüsse mit bis zu 16 Mbit maximaler Downloadrate geradezu veraltet. Sowohl Kabel Deutschland als auch "Unitymedia" haben Internetflatrates mit 200 Mbit/s im Angebot. Große Downloads gehen damit u.a. ungleich schneller. Zudem steht jedem genug Bandbreite zur Verfügung, sollten mehrere Personen sich den Internetanschluss im Haushalt teilen. Kabelkunden sind also bestens für die digitale Zukunft im Netz gerüstet, mit allen was noch kommen mag…


Tipp: Genau genommen ist die Bezeichnung „Kabel DSL“ natürlich nicht korrekt. Denn ein Internetanschluss via DSL und Kabel unterscheiden sich technisch deutlich voneinander. In der Umgangssprache hat sich der Begriff allerdings so etabliert.




Alle Angaben und Tarife wurden nach bestem Wissen und unter
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