Die Telekom wurde 2010 zum beliebtesten VDSL-Anbieter gewählt. Nicht von einer Redaktion, sondern von den Nutzern selbst. Die Zeitschrift „connect“ befragte über 21.000 Leser zu verschiedenen Produkten, darunter auch VDSL-Anbieter. Über 56 Prozent der Leserstimmen bescherten der Telekom den klaren Titelsieg „Bester VDSL-Anbieter in Deutschland“ (Details ‚connect‘ 07/2010). » zur Telekomseite; »
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Vodafone bietet, je nach Region, VDSL auf Basis eigener Leitungen oder als Resale-Version der Dt. Telekom. Im ersteren Fall kann Vodafone laut eigenen Angaben bereits ca. 750 Orte abdecken. Ganz im Gegensatz zum „Rosa Riesen“ jedoch primär kleinere Städte und Gemeinden. Somit ist es nicht unwahrscheinlich, dass bei einigen Verbrauchern VDSL von Vodafone erhältlich ist, aber keines von der Telekom & deren Resale-Anbieter.
Die „1&1 Internet AG“, ein Unternehmen aus Montabaur, kann sich rühmen, der zweite Anbieter für VDSL in Deutschland zu sein. Das besondere an den VDSL-Angeboten von 1&1 ist, das es sich ausschließlich um Resale-Tarife handelt. Was keinesfalls schlecht ist. Es bedeutet lediglich, dass die VDSL-Leitungen der Telekom gemietet werden. Die Angebote sind günstig und erfreuen sich nach unserer Beobachtung recht hoher Beliebtheit.
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Alice bietet seit Herbst 2010 ebenfalls wieder VDSL an. Nach einem zunächst misslungenen Start mit VDSL-Resale-Anschlüssen, setzt das Unternehmen seither auf Netze von O2 Telefonica. Die Angebote tragen bei Hansenet die Namenserweiterung „speed“. Der Tarif „Alice fun speed“ beispielsweise entspricht dem „Alice fun“ Komplettpakte aus Internetflat samt Festnetzflat. Nur eben mit bis zu 50.000 Kbit/s statt „nur“ maximal 16.000 kbit/s.
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M-net bietet DSL und VDSL-Tarife regional an. Allerdings mit einem eigenständigen Glasfasernetz. Das Unternehmen arbeitet zudem fleißig am Ausbau in weiten Teilen von Augsburg und München. Durch die Anwendung der FTTH-Ausbauweise (Glasfaser bis zum Haus) können so teilweise sogar Tarife mit bis zu 100 Mbit/s angeboten werden. Ein Tipp also für unsere bayrischen Leser! » zur M-Net Homepage
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Prinzipiell wird es früher oder später sicher weitere Anbieter geben. Die DSL-Technik genügt zwar heute noch den Ansprüchen der meisten Kunden. Aber das ändert sich, wie die Vergangenheit zeigt, sehr schnell. Spätestens 2015, so unsere Prognose, werden Internetanschlüsse mit weniger als 16 Mbit/s nur noch in unterversorgten Regionen vermarktbar sein. Nicht unbedingt nur, weil die Nachfrage nach hohen, zweistelligen Downloadraten wächst. Die Kabelprovider rüsten ihre Netze aktuell massiv auf. So kann in naher Zukunft fast jeder Kunde Internetanschlüsse mit 50 MBit, 100 Mbit/s oder sogar darüber buchen. Wer mag dann noch mit 6 Mbit/s durchs Internet „kriechen“? Daher wird für die Telekommunikationsanbieter, wie O2 oder Versatel, die bisher kein VDSL bieten, der Druck bald zunehmen. Wir rechnen daher bald mit einem weiter wachsendem VDSL-Angebot…
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