Hier VDSL Verfügbarkeit prüfen


Schnell, schneller, VDSL. Die neue Breitbandtechnik reizt viele. Insbesondere wegen der ultrahohen Datenraten von ca. 50 oder künftig sogar 100 MBit. Surfen wird so noch komfortabler und vielfältiger. Doch das Netz ist noch nicht sehr weit ausgebaut - zumindest außerhalb der größten Städte. Bei vielen Kunden ist VDSL also aktuell gar nicht verfügbar.


Test: Ist VDSL bei schon möglich?

VDSL verfügbar?
Bei Interesse an einem der schnellen VDSL-Tarife, sollten Sie in jedem Fall zunächst eine Prüfung der VDSL-Verfügbarkeit für Ihren Wohnort, in Ihrer Stadt vornehmen. Der Test ist einfach! Nur die Festnetzrufnummer eingeben und Sie erhalten umgehend die Information, welche Breitbandzugänge bei Ihnen möglich sind. Teilweise kann stattdessen auch mit der Wohnadresse (Strasse & Hausnummer sowie Postleitzahl) geprüft werden. Denn nicht jeder hat noch bzw. schon einen Festnetzanschluss. Wenn im Ergebnis nur DSL-Zugänge zur Auswahl stehen, ist VDSL bei Ihnen leider wahrscheinlich nicht verfügbar. Die Chancen stehen aber seit 2012 nicht schlecht, dass der Ausbau in den kommenden Jahren weiter beschleunigt wird. Im Folgenden können Sie die Verfügbarkeit je nach Anbieter einfach und sicher online prüfen:


Telekom:

Über ein Formular hier auf der Seite der Telekom, ist für die Prüfung der Verfügbarkeit von VDSL mit wenigen Klicks möglich. Sie erhalten zudem einen Überblick auf einer Karte. Sollten Sie statt über die Telefonnummer lieber einen Test mit der Anschrift durchführen wollen, nutzen Sie bitte folgenden Link: Verfügbarkeitsprüfung mit Adresse.


1und1:

Zurzeit stehen insgesamt fünf Anbieter für VDSL zur Auswahl. Einer davon ist 1und1. Die folgende Checkbox hilft Ihnen beim Verfügbarkeitstest für 1und1 DSL & VDSL. Lassen Sie sich nicht davon irritieren, dass nur von "DSL Anschlusscheck" die Rede ist. Der Test gilt sowohl für VDSL, als auch für DSL ...


Vodafone:

Vodafone nimmt einen besonderen Stellenwert ein. Denn das Unternehmen bietet VDSL auf der Basis eigener Netzleitungen, unabhängig von der Deutschen Telekom. Das bedeutet teils eine andere und mancherorts bessere Verfügbarkeit für VDSL. Seit 2011 offeriert Vodafone VDSL schon in fast 750 Ortsnetzen. Und die Angebote können sich sehen lassen. Testen Sie daher auch diesen Anbieter folgend: » Vodafone VDSL & DSL-Verfügbarkeit hier prüfen


congstar

Hier gilt die selbe Abdeckung wie bei der Telekom. Denn congstar ist eine Tochterfirma des Konzerns. Die VDSL-Anschlüsse basieren demzufolge auf dem Netz der Bonner. Einen Verfügbarkeitscheck für VDSL von congstar finden Sie hier unter www.congstar.de.

O2:

Auch bei O2 könnten sie Erfolg haben. Ein Mix aus Telekom-Resale und Konzerneigenen Breitband-Netzen, verspricht gute Chancen. Unter dem folgenden Link, können Sie bei O2 die Verfügbarkeit ermitteln. » hier testen


Ausbaustatus allgemein:

VDSL steht momentan für gut 40 Prozent der Dt. Haushalte bereit und der Ausbau geht indes weiter voran. Wenn auch zwischenzeitlich nicht mehr so schnell, wie noch in den Boomjahren 2008 oder 2009. Seit Anfang 2012 kommt allen Anschein nach wieder frischer Wind in die Erweiterung der Highspeednetze seitens der Telekom. Wir erwarten in den nächsten Jahren ein Revival, da alle Anzeichen für einen massiven Ausbau neuer Glasfaser-Hochleistungsnetze stehen. Die meisten VDSL-Zugänge basieren bundesweit übrigens auf Leitungen der Telekom. 1und1 vertreibt primär sogenannte Resale-Anschlüsse. Lediglich Vodafone und M-Net vertreiben bis dato VDSL-Zugänge, die teilweise oder ganz auf eigener Netzinfrastruktur basieren.

Warum dauert der Ausbau so lange?

Dies ist, wie so oft, in erster Linie eine Kostenfrage. Die VDSL-Technik basiert auf einem sogenannten Hybridnetz - halb Glasfaser, halb Kupfer-Telefonkabel. Es müssen also neue Leitungen (fiberoptisch) verlegt werden, was die Hauptursache für die immensen Kosten ist.


Illustration der Ausbau-Arten inkl. VDSL | Bild: Dt. Telekom


Dieses Bild zeigt schön die Unterschiede in der Ausbauweise von DSL, VDSL und Glasfaser. Je weiter die Glasfaserleitung bis zum Kunden führt, desto teurer der Ausbau.


Tipp für alle, bei denen bisher nicht einmal DSL verfügbar ist:

Sollten Sie sich zu dieser Gruppe zählen, empfehlen wir in jedem Fall ebenfalls eine VDSL-Prüfung!  So absurd es auch klingt. Mitunter können einige Verbraucher VDSL bestellen, aber kein DSL 1000. Das liegt zum einen daran, dass VDSL, zumindest bis zum Kabelverzweiger, auf Glasfaser basiert und nicht auf Kupferleitungen. Das bedeutet, dass das Leitungsnetz in Teilen oder ganz ein anderes ist, als das von den DSL oder Kabelprovidern. In seltenen Fällen führen die Glasfaserleitungen sogar bis zum Haus. Also gleich Verfügbarkeit prüfen...

Eine zweite Alternative bietet verspricht LTE. Der Mobilfunkstandard der 4. Generation ermöglicht erstmals einen fast vollwertigen DSL-Ersatz über eine Funktechnik. Sogar Komplettpakete mit einer Festnetzflatrate sind am Markt erhältlich. Unsere Redaktion hat hier für Sie eine Einführung zusammengestellt sowie eine Anbieter-Übersicht.


Perspektiven zur VDSL-Verfügbarkeit

Die Entwicklung und Motivation für den Netzausbau seitens der Unternehmen lässt sich nur schwer vorhersagen. Zumindest die Bundesregierung hat als Ziel vorgegeben, dass bis 2014 immerhin ¾ aller Haushalte (theoretisch) Zugang zu einem Internetanschluss mit  50 Megabit pro Sekunde haben sollen. Ein sehr optimistisches und ehrgeiziges Ziel. Zum Erreichen dieser Vorgabe sind natürlich neben VDSL auch andere Alternativen vorgesehen. Zu nennen sind hier insbesondere die Kabelprovider, welche teils schon über 100 MBit/s anbieten und wie schon angedeutet, die neue Mobilfunktechnik LTE. Wir gehen davon aus, das 2014-15 mindestens für die Hälfte der Deutschen VDSL verfügbar sein wird.


weiterführendes zum Thema:
» VDSL Tarife vergleichen
» IPTV Anbieter vergleichen » Einführung zum Thema VDSL



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