
NEIN, wenn Sie ein Hardphone (z.B. Ihr ganz normales Telefon) verwenden. Nur der Betrieb eines Softphones (eine Software) erfordert den Betrieb eines Rechners.
Um eine permanente Erreichbarkeit zu gewährleisten, ist eine Flatrate von Vorteil. DSL-Flatrates sind heute die Regel. Am beliebtesten sind Pauschaltarife zum Telefonieren und Surfen, sogenannte Doppelflatrates. Veraltete Volumentarife finden sich am Markt praktisch nicht mehr. Aber in sehr alten Verträgen können noch Volumenbegrenzungen lauern und somit Kostenfallen. In diesem redaktionell gepflegten Tarifvergleich können Sie alle Anbieter und Kosten bequem gegenüber stellen. Betrachtet man den Aufpreis für eine Telefonflatrate, so fällt auch diese sehr gering aus.
Heutzutage ist in der Regel die Rufnummern-Mitnahme kein Problem mehr. Ihr neuer DSL- bzw. Telefonieprovider übernimmt sogar die Abwicklung für Sie. Tipps für einen glatten Anbieterwechsel finden Sie hier. Die Übernahme der Telefonnummer zum neuen Anbieter ist dadurch gewährleistet, dass die Telefonnummer ihr "Besitz" ist und Sie die Nummer jederzeit mitnehmen können. Zusätzlich zu Ihrer alten Telefonnummer erhalten Sie providerabhängig bis zu 4 weitere Telefonnummern.
Nein. Mit VoIP können Sie prinzipiell jeden Anschluss erreichen. Unabhängig davon, was für ein Anschlusstyp der Gesprächspartner nutzt. Lediglich bei Sonder- oder Notrufnummern kann es Ausnahmen geben. Fragen Sie diesbezüglich bei Ihrem Anbieter nach. Mehr Infos unter dem folgenden Punkt „Beschränkungen bei VOIP“.
Hier kommt es darauf an, wie VOIP genutzt wird. Variante 1) Die meisten Festnetzanschlüsse mit Telefonflat am Markt basieren technisch auf VOIP. Hier gibt es zum „normalen“ Telefonanschluss praktisch keine Beschränkungen. Nur „Call-by-Call“ ist meist nicht möglich, da die Anbieter dies ausschließen.
Variante 2) VOIP per Softwareprogramm. Mit einer VOIP-Software und einem flotten Internetanschluss (ca. ab 2000 Kbit/s in guter Qualität), kann man praktisch von jedem Punkt der Welt aus Telefonate führen. Zum Einsatz kommt dann eine VOIP-to-VOIP-Verbindung mit dem Gesprächspartner, der dann gleichzeitig online sein muss. Diese Art der Telefonie (kombinierbar mit Videoübertragung), ist sogar kostenlos. Beliebt für diesen Einsatzbereich ist das Programm „Skype“. Gegen Entgelt kann man sogar einen Festnetzanschluss weltweit anrufen. Die Beschränkung liegt hier also darin, dass Internetanschluss und Software verfügbar sein müssen, sowie zugleich der Gesprächspartner online bereit stehen muss.
Die Sprachqualität gegenüber der herkömmlichen Telefonie ist mittlerweile kaum noch unterscheidbar. Limitiert wird diese lediglich durch die Bandbreite Ihrer Internetverbindung und der Art des verwendeten Sprach-Komprimierungsverfahrens. In naher Zukunft ist sogar ein Qualitätsniveau deutlich über dem heutigen Standard zu erwarten. Sogenannte HD-Telefonie, mit glasklarem Klang, ist sogar schon lange möglich. Nur leider wird die Technik bisher kaum genutzt, da der Gesprächspartner und man selbst u.a. ein spezielles Telefon benötigen.
» Optimierungs-Tutorial für Router ohne Telefonfunktion
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Nein nicht zwingend. Seit Jahren schon sind sogenannte „entkoppelte“ Anschlüsse möglich. Das bedeutet Telefon und Internet können komplett von einem Anbieter Ihrer Wahl bezogen werden. Völlig unabhängig von der Deutschen Telekom. Wer nicht wechseln will, benötigt den T-Net-Anschluss weiterhin, um zu telefonieren oder DSL nutzen zu können.
Tipp: Hier finden Sie Möglichkeiten, sich komplett von der Telekom zu trennen und dennoch DSL (bzw. Breitbandinternetanschluss) nutzen zu können, auch wenn kein DSL bei Ihnen verfügbar ist.
Ja dies ist möglich. Zunächst müssen Sie sich entscheiden, ob Sie mit Hilfe ihres Computers über ein Softphone oder über ein „normales Telefon (analog oder SIP-Telefon) Gespräche per VOIP führen möchten.
Bei der ersten Variante wird ein Programm auf ihrem Rechner installiert, welches die Telefonfunktion zur Verfügung stellt. Prominentester Vertreter ist hier Skype. Zuzüglich benötigen Sie noch ein Headset. Der Computer muss bei dieser Variante allerdings ständig in Betrieb sein. Bei der zweiten Alternative entfällt sowohl das Headset als auch der Dauerbetrieb. Das SIP-Telefon wird direkt an Ihren Router angeschlossen. Möchten Sie ihr bisheriges Telefon weiter nutzen wollen, müssen Sie zwischen Router und ihrem Telefon einen Adapter "zwischenschalten".
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Bild: sipgate.de
Dies ist nur bedingt möglich. Wenn Sie weiterhin den Standardanschluss der Telekom haben und über diese Telefonnummer telefonieren, so können Sie einen Call-by-Call-Anbieter verwenden. Dadurch kann man bekanntlich günstiger ins Mobilfunknetz telefonieren oder Auslandsgespräche führen.
Sollten Sie jedoch den Telefonanschluss nicht mehr bei der Telekom führen, ist das Wählen einer kostengünstigeren Sparvorwahl in der Regel nicht mehr möglich. Es gibt aber Alternativen, um auch hier zu sparen. So bieten im Grunde alle DSL-Provider entweder bestimmte Handyflatrates, diverse Vergünstigungen zum Telefonieren im internen Netz des Anbieters oder Auslandflatrates an.
Zwar werden die Daten oft unverschlüsselt übertragen, aber eine Abhörung dieser im Internet ist kaum wahrscheinlich, wenn auch prinzipiell möglich. Es wäre aber ein zu großer technischer Aufwand. Sollten Sie dagegen in einem lokalen Netzwerk (z.B. Firmennetzwerk) untereinander per VOIP telefonieren, so können diese Gespräche mittels bestimmter Software aufgezeichnet, angehört und ausgewertet werden. Gespräche zwischen Skype-Nutzern sind übrigens auch relativ sicher, da der Anbieter eine Verschlüsselung verwendet.
Wenn Sie eine „normale“ Telefonflatrate bei einem Internet- und Telefonanbieter, wie Alice oder 1und1 buchen, sind praktisch alle Nummern erreichbar. Außer Call-by-Call-Vorwahlen. Für den Spezialfall, dass Sie über einen speziellen VOIP-Anbieter telefonieren, so hängt die Erreichbarkeit bestimmter Nummern vom Anbieter selbst ab. Einige haben teure 0900 bzw. 0180X Telefonnummern gesperrt. Wenn Sie wissen möchten, welche ihr Anbieter unterstützt, schauen Sie bitte auf dessen Webseiten nach.
Sollte ihr Anbieter alle Rufnummern unterstützen, so können Sie bestimmte Telefonnummern (z.B. 0900) über das Modem manuell sperren. Zum Beispiel als Schutz für Ihre Kinder oder des Geldbeutels. Telefonieren Sie über die Leitungen der Telekom mit ihrer „normalen“ Telefonnummer, so sind alle Rufnummern erreichbar. Um hier ebenfalls einen gewissen Schutz zu gewährleisten, können Sie die Erreichbarkeit bzw. das Anwählen bestimmter Telefonnummern direkt bei der Telekom sperren lassen.