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DSL 16000 Anschluss


Profi DSL16000: Was geht, was geht nicht
DSL Anschlüsse mit 16000 Kbit/s haben sich in den vergangenen 2-3 Jahren praktisch schon zum „Standard“ entwickelt. Dies verdeutlicht auch die Preispolitik einiger Anbieter. O2 und congstar zum Beispiel, bieten von vornherein nur Tarife mit "bis 16000 Kbit/s". Diese Transferrate reicht für die meisten Internetanwendungen völlig aus und sorgt für flüssigen Surfkomfort.  Das Laden und Senden von Daten kann ebenfalls als recht flott bezeichnet werden. Wenn die vollen 16.000 Kbit/s anliegen, lädt man Dateien mit fast 2 Megabyte/s. Eine Datei mit 100 MB (Treiber z.B.), wäre so in weniger als 1 Minute auf dem Rechner. Wie schnell dann die tatsächlich Effektivleistung des Breitband-zuganges beim Kunden ist, hängt maßgeblich von den lokalen Begebenheiten ab. Wichtige Faktoren sind Leitungsqualität und die Entfernung zum nächsten Verteilerkasten. Rein technisch markieren sie gleichzeitig die maximale Datenübertragungs-Geschwindigkeit, die über „normales“ DSL machbar ist. Wer schnellere Tarife wünscht, muss auf andere Breitbandtechniken setzen, wie Kabel-Internet, VDSL oder Glasfaser (FTTH).


DSL 16000 eignet sich hervorragend für...

... alle, die einen guten und schnellen DSL-Anschluss mit exzellenten Preis/Leistungsverhältnis haben wollen. Man sollte aber mehr im Internet vorhaben, als E-Mails abrufen und bei Facebook sein Profil verwalten. Bei solchen einfachen Aufgaben, tut es auch ein Anschluss mit 6000 Kbit/s. Mit DSL 16000 ist, zum heutigen Zeitpunkt, fast alles im Internet problemlos nutzbar. Wie das Profil rechts oben zeigt, sind lediglich kleine Einschnitte in Sachen IPTV und Live-HDTV zu erwarten. Dazu im nächsten Abschnitt mehr. Die Upload-Geschwindigkeit beträgt bis zu 1000 Kbit/s und gewährleistet daher auch das rasche Senden großer Fotosammlungen, z.B. an Fotoentwicklerdienste. Des Weiteren sind Cloud-Anwendungen, dank des raschen Uploads, deutlich komfortabler nutzbar -  verglichen mit langsameren Breitbandzugängen von unter 10 Mbit/s. Da bei DSL16000 das etwas modernere ADSL2+ zum Einsatz kommt, sind die Latenzzeiten (Ping) in der Regel weit niedriger, was ideal für Onlinegamer ist. Und Video on Demand? Der Abruf von Filmen aus Onlinevideotheken, wie Maxdome, kann auch in hoher HD-Qualität problemlos bewerkstelligt werden.


DSL 16000 ist nicht geeignet, wenn...

... Sie vorhaben hochauflösendes HDTV via IPTV zu nutzen. Telekom und Vodafone liefern HD-Sender zwar auch über diese Anschlüsse, nur leider sind dann einige Einschnitte hinzunehmen. Zum einen steigt die Wahrscheinlichkeit unschöner Bildstörungen, falls die hohe Datenrate nicht permanent gehalten werden kann. Nutzt beispielsweise ein Familienmitglied parallel den Internetzugang, kann es auf der Leitung schon „eng werden“. Auch das Aufnehmen mehrere Sendungen in HD, oder der Betrieb auf 2 TV-Geräten gleichzeitig, ist lediglich mit schnelleren Breitbandtechniken, wie VDSL, gewährleistet. Dank der VDSL-Technik sind viel höhere Datenraten von 50-100 Mbit (VDSL 50) möglich. Ideal also für IPTV.


Fazit:

Wer keine Einschränkungen beim Internetanschluss will, sollte mindestens zu einem 16000´er Anschluss greifen. Die Tarife sind im Vergleich nach oben oder unten sehr preiswert. Daher unser Preis/Leistungstipp für Vielnutzer und ambitionierte Surfer. Langsamere DSL-Anschlüsse empfehlen sich hingegen für alle Verbraucher, die wenig Wert auf multimediale Dienste legen. Also alle, die nicht vorhaben, Video und Musik über oder aus dem Internet zu nutzen, sowie ähnliche datenhungrige Anwendungen.


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