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Dez 17 2009

 von: MK

Lange Zeit war Deutschland beim Breitbandausbau im internationalen Vergleich nur Mittelmaß. Doch mittlerweile liegt das Breitbandwachstum hierzulande weit über dem europäischen Durchschnitt. Alle großen Flächenländer Europas wurden übertrumpft. „Deutschland ist beim Breitband auf der Überholspur.“

60% der deutschen Haushalte mit Breitbandanschluss

Noch vor kurzem lag Deutschland beim Breitbandausbau laut dem Marktforschungsinstitut „Strategy Analytics“ nur auf Platz 22, sogar hinter Slowenien. Diese Zeiten sind vorbei. Mittlerweile nutzen schon 60% der Haushalte Breitband, mit Potential nach oben. Nach dem ersten Halbjahr 2009 gab es bereits 24,1 Mio. Breitbandanschlüsse.

„Nur kleinere Mitgliedsländer wie Luxemburg, Holland und Dänemark haben pro Kopf der Bevölkerung mehr Breitbandanschlüsse“, so Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur bei der Vorstellung des Tätigkeitsberichts 2008/2009 für den Telekommunikationsbereich.

„Abflachende Wachstumskurve“

Der Markt ist zwar stetig am wachsen, allerdings gab es im Krisenjahr 2008 einen kleinen Einbruch. Mit 3 Mio. neuen Breitbandanschlüssen wurden etwa 1,6 Mio. weniger vermarktet als im Vorjahr. Dieses Jahr ist mit einem ähnlichen Zuwachs zu rechnen. Die Gründe für das Abflauen des Wachstums sieht die Bundesnetzagentur aber nicht allein in der Welt-Wirtschaftskrise, sondern eher im Annähern des Marktes an die Sättigungsgrenze.

Hochgeschwindigkeitsinternet per Kabel wird immer beliebter

Dabei wird der Großteil (91%) der Breitbandanschlüsse immer noch mittels der DSL-Technik realisiert. Doch auch schnelles Internet per Kabel erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Schätzungsweise 2,4 Millionen Haushalte werden Ende 2009 Breitband übers Fernsehkabel nutzen. Kabelinternet gewinnt aufgrund der hohen möglichen Bandbreiten von 100 MBit/s und mehr zunehmend an Attraktivität bei den Kunden. Außerdem ist die TV-Kabelinfrastruktur mit 24 Millionen erreichbaren Haushalten sehr leistungsfähig.

Wichtige Rolle des Breitbandes im Mobilfunk

Auch beim Mobilfunk wird Breitband immer wichtiger. Bereits über 15% aller Mobilfunkteilnehmer nutzen bereits regelmäßig Datendienste mittels UMTS. Damit hat sich die Anzahl der UMTS-Nutzer seit 2005 versechsfacht. Die Menge des übertragenen Datenvolumens hat sich im gleichen Zeitraum sogar verfünfzigfacht. Dieses Jahr wird mit einem nochmaligen starken Anstieg des Datenvolumens gerechnet. Gründe für diese Entwicklung sieht die Bundesnetzagentur in den stetig sinkenden Preisen, dem Ausbau der UMTS-Netze und der größeren Anzahl an UMTS-fähigen Endgeräten.

 

Quelle: Bundesnetzagentur

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