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Nov 22 2009

 von: MK

Jedes Jahr stellen der Bund und die Länder öffentliche Fördergelder von 16,7 Millionen Euro für den Breitbandausbau zur Verfügung. Doch in vielen Fällen wird diese Hilfe nicht angenommen. Oftmals ist die Beantragung zu kompliziert und aufwändig oder an schwer nachzuvollziehende Bedingungen geknüpft. Deshalb unterstützt der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) Kommunen und Stadtwerke bei der Fördermittelbeantragung

Zahlreiche Fördermittel stehen zur Verfügung

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Über die so genannte „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschützes“ (GAK) stehen dieses Jahr insgesamt 33 Millionen Euro Steuergelder für die Verbesserung der Breitbandinfrastruktur in Deutschland zur Verfügung. Im nächsten Jahr sollen zu den dieses Jahr noch nicht verwendeten Mitteln noch 16,7 Millionen dazukommen. Seit 2009 können Gemeinden maximal 500.000 Euro, anstatt wie vorher 200.000 Euro, für den Ausbau beantragen und müssen nur noch 10, anstatt 40 Prozent, Eigenanteil an den Kosten übernehmen. Die Laufzeit der Förderung wurde bis 2013 verlängert.

Gelder fließen nicht effizient ab

Außerdem gibt es weitere Fördergelder aus dem Konjunkturpaket II, der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GA/GRW), den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), den Europäischen Landwirtschaftsfonds (ELER) und verschiedenen Programmen der Bundesländer. Dennoch wurden diese Fördermittel bisher nicht sehr effizient eingesetzt. Außerdem wurden von der EU-Kommission neue bürokratische Hürden für die Förderrichtlinien angekündigt, was eine effiziente Nutzung der Gelder weiter erschwert.

VATM hilft Kommunen und Unternehmen

Deshalb besteht weiterhin großer Beratungsbedarf bei der Breitbanderschließung. Zusammen mit zahlreichen Experten unterstütz der VATM Gemeinden und Unternehmen beim Ausfüllen der Lücken auf der Breitbandkarte. Dabei handelt es sich um Hilfe für eine effiziente Planung und Durchführung bei Analyse, Markterkundung und Auswahl von alternativen Breitbandanbindungen, sowie Unterstützung bei der Beantragung von Fördermitteln. VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner betont: „Als Verband unterstützen wir die wirtschaftlichen Interessen der Anbieter von innovativen Breitbandtechnologien nachhaltig und stehen als Kommunikationspartner mit klarer ordnungspolitischer Ausrichtung zur Verfügung.“

Weiterführendes

» EU-Mittel sollen Breitbandausbau voranbringen
» 6 Mio. Euro für schnelles Internet in Rheinland-Pfalz
» DSL Geschwindigkeitsberater

Quelle: VATM Presse

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