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Sep 13 2009

 von: MK

Laut dem Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) zeigt die Breitbandstrategie der Bundesregierung nun ihre Wirkung. Die Geschwindigkeit beim Breitbandausbau, speziell in kleineren Kommunen, hat stark zugenommen. Durch die Breitbandstrategie sollen bis 2010 alle „weißen Flecken“ in der Breitbandversorgung in Deutschland verschwinden. Lesen Sie hier mehr.

2400 Ortsteile und Gemeinden an Breitband angeschlossen

Bisher konnten 2400 Ortsteile und Gemeinden an das schnelle Internet angeschlossen werden. Das ist laut VATM der Kooperation der Kommunen mit insgesamt 266 speziell kleineren und mittelständigen Unternehmen zu verdanken. Diese können in den einzelnen Gemeinden, den regionalen Besonderheiten angepasste, maßgeschneiderte Lösungen anbieten. Die Ausbaugeschwindigkeit könne bis Ende dieses Jahres sogar noch weiter gesteigert werden, da sich viele Unternehmen bei zahlreichen Ausbau-Aufträgen noch in der Planungsphase befinden. Ein weiterer Beschleunigungsfaktor wird die Ausnutzung der Digitalen Dividende für mobiles Internet sein. Für VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner liegt die Lösung für einen erfolgreichen Ausbau der Breitbandversorgung in der Stadt und auf dem Land in einem freien Wettbewerb.

Förderrichtlinien sind Ausbaubremse

Negativ äußerte sich Grützner allerdings über diverse Förderrichtlinien, die einfach zu bürokratisch seien. Viele Bürgermeister stellten eine Entscheidung über den Zugang zum Breitband erst einmal zurück, da sie noch auf die Zusage für öffentliche Gelder warten. Außerdem seien z.B. in Nordrhein-Westfalen bisher kaum Fördergelder abgerufen worden. Kritisch sieht Grützner auch die Bildung einer überregionalen Breitband-Gesellschaft für den Glasfaserausbau in die sich Unternehmen zwangsweise eingliedern müssten, da das Investoren abschrecken würde, zu langsam und zu teuer wäre.

Nur Hilfen wo man sie braucht

Als wichtigen Baustein, um einen bundesweiten Glasfaserausbau überhaupt bezahlbar zu machen, würde der VATM-Geschäftsführer die grundsätzliche Verpflichtung aller Bundesländer zur Lehrrohrmitverlegung sehen. D.h., dass bei allen Tiefbaumaßnahmen gleichzeitig Leerrohre mitverlegt werden müssen. Grützner betonte: „Die Wirtschaft wird im Wettbewerb am erfolgreichsten sein, wenn nur punktuelle Hilfen aus Steuermitteln dort gegeben werden, wo man sie wirklich braucht. Weitgehende staatliche Eingriffe verzögern den Ausbau und machen ihn teurer für Bürger und Steuerzahler.“

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Quelle: VATM Presse

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