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Feb 21 2008

 von: Redaktion dsl-tarifjungle.de

Die Geschäfte auf dem Markt für Breitbandinternet, insbesondere DSL, weißen nicht mehr die gigantischen Wachstumszahlen von einst auf. Der Markt ist in Begriff sich zu konsolidieren. Das bedeutet, einige Unternehmen verschwinden in der Insolvenz oder werden von größeren Playern einfach geschluckt. Am Ende verbleibt eine Handvoll Anbietern von einst zehn oder sogar zwanzig. Als nächstes könnte es Freenet treffen.

Freenet erneut um Verkauf der DSL-Sparte bemüht

Dass die Freenet AG ihr DSL-Geschäft abstoßen will, ist schon lange bekannt. Doch bisher hat sich kein Käufer gefunden. Spekulationen um die Übernahme durch „1und1“ haben sich stets zerschlagen.
Erste Gespräche wurden mit Interessenten bereits wieder geführt, teilte Freenet jüngst mit. Das DSL-Geschäft wird zunächst in eine Holding-Struktur ausgegliedert. In Zukunft wolle sich das Unternehmen auf den Geschäftsbereich des mobilen Internets konzentrieren. Der Grund für diese Entscheidung liegt wahrscheinlich an der Marktsituation. Wie wir schon in der Einführung erwähnten, schwächt sich das Wachstum am DSL-Markt langsam ab. Das Werben um neue Kunden wird immer teurer und aufwendiger. Zudem haben es Anbieter ohne eigenes Netz in Zukunft wahrscheinlich noch schwerer im Preiskamp mithalten zu können. Da dies bei Freenet zutrifft, wäre ein Verkauf also wirtschaftlich durchaus sinnvoll und nachvollziehbar.

Was wird aus den Kunden bei einer Übernahme?

Diese sollten sich erst einmal keine Sorgen machen. Die Bestandskunden sind bei einer Übernahme praktisch das Tafelsilber und mit das wertvollste Gut. Das Kaufende Unternehmen verleibt sich dann mit einem Schlag zig tausende zahlende Kunden ein uns stärkt seine Stellung auf dem Markt. Einzig auf der Rechnung taucht dann ein anderes Logo auf. Gegebenenfalls wird ein attraktives Wechselangebot unterbreitet. Ruhe bewahren also!

Update 2009

Ende Mai 2009 erfolgte tatsächlich die Übernahme der United Internet AG (1&1). Der Kaufpreis der DSL-Sparte, mit gut 700 Tsd. DSL-Kunden, betrug satte 123 Mio. Euro.

Weiterführendes

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» DSL Verfügbarkeit prüfen

 


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