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Aug 02 2007

 von: Redaktion dsl-tarifjungle.de

Obwohl Freenet bereits im Juli seine DSL Preise drastisch gesenkt hatte, sieht sich das Unternehmen den stark sinkenden DSL Preisen sowie der Verringerung der Margen und letzten Endes der Konsolidierung des Breitbandmarktes etwas hilflos gegenüber.

 

Aktionäre des Unternehmens hatten einen Komplettverkauf oder Ausgliederung des DSL Geschäftes von Freenet gefordert, da im ersten Quartal 2007 lediglich ca. 65.000 Neukunden hinzukamen – damit einfach abgehängt von der Konkurrenz. Aufgrund dessen und dem Druck einiger Aktionäre ließ der Vorstandschef Eckhard Spoerr die einzig mögliche Alternative, nämlich des Komplettverkaufs Freenets, von einer Bank prüfen.

 

Jedoch dürfte sich dieses Unterfangen als ziemlich schwierig erweisen, da die Suche nach Käufern sich als sehr schwierig erweisen wird, so wird aus Fachkreisen berichtet.

Die Telekom, KPN, Vodafone oder Telefonica dürften Freenet nicht kaufen, da sie selbst Mobilfunkanbieter sind und keine Zwischenhändler von Mobilfunkverträgen kaufen dürfen. Debitel, Telecom Italia und United Internet hätten nur Interesse an Teilbereichen von Freenet.

 

Es dürfte also für Freenet schwer werden, einen Käufer für sein "Komplettpaket" zu finden. Aber nicht nur Freenet, mit seinen derzeit 1,2 Millionen Breitbandkunden, bekommt den Konsolidierungsdruck auf dem Breitbandmarkt zu spüren. In Branchenkreisen wird auch bereits über einen Verkauf des DSL-Geschäftes von Lycos und Tele2 spekuliert.

 

Quelle: digitalfernsehen.de


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