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Feb 21 2010

 von: Matthias Ditscherlein

Der Kabelnetzbetreiber machte in den letzten Wochen nicht unbedingt positiv von sich reden. Grund: Der langwierige Streit um Für und Wider einer Einspeisung von HDTV-Sendern, welcher letztlich zugunsten der Kunden geklärt werden konnte. Ungeachtet dessen hat KDG erfreuliche Zahlen vorzuweisen. Immer mehr Deutsche entscheiden sich für Internet- und Telefonie aus der Kabeldose.

Umsatz und Gewinn steigen

Die Weltwirtschaftskrise scheint Deutschlands größtem Kabelnetzbetreiber nicht allzu viel anhaben zu können. Für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahrs 2009/2010 meldet das Unternehmen positive Geschäftsergebnisse: Der Umsatz konnte um 9,3 Prozent gesteigert werden und liegt bei 1,114 Mrd. Euro. Im Vorjahr hatte man 1,019 Mrd. Euro vorzuweisen. Das operative Ergebnis (EBITDA) legte laut eigenen Angaben um 13,8 Prozent auf 486,4 Mio. Euro zu. Im Gegensatz zum Vorjahr, in dem ein Netto-Verlust von 48,6 Mio. Euro verkraftet werden musste, betrug der Netto-Gewinn im angegebenen Zeitraum 23,1 Mio. Euro.

Nicht das Fernsehen war der Wachstumsmotor

Dass Kabel Deutschland (www.kabeldeutschland.de) sein früheres Dasein als reiner Fernsehanbieter hinter sich gelassen hat, beweisen die Wachstumszahlen. Denn nicht das klassische Kabelfernsehen – egal ob analog oder digital –, sondern Internet und Telefonie aus der Kabeldose waren Wachstumstreiber des Unterföhringer Unternehmens. Um satte 48,6 Prozent stieg die Zahl der Internet- und Telefon-Abonnements, auf beachtliche 1,84 Millionen. So wie die Telekom fokussiert auch KDG die Alles-Aus-Einer-Hand-Mentalität. Das kommt bei den Kunden an: Der Anteil solcher Komplettpakete (Internet, Telefon, Fernsehen) liegt nunmehr bei 24,2 Prozent aller Abonnements, gegenüber 19,2 Prozent im Vorjahr. Auch die Gesamtzahl der Abonnements konnte gesteigert werden und liegt bei 11,93 Millionen, ein Zuwachs von 542.000 oder 4,8 Prozent.

Monatsumsatz pro Kunde steigt

Als wichtiger Indikator für den Erfolg eines Unternehmens, besonders bei Abo-Angeboten, gilt der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde. Auch diesen konnte der Kabelnetzbetreiber steigern, er beträgt 12,30 Euro gegenüber 11,22 Euro im Vorjahr. Im Durchschnitt bucht jeder KDG-Kunde derzeit 1,33 Produkte.

Quelle: KDG

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