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Dez 15 2009

 von: MK

Die Kabelnetzbetreiber sehen sich als Motor für den Breitbandausbau in Deutschland. Dies geht aus einem vom Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber (ANGA) herausgegebenen Positionspapiers hervor. Demnach tätigten die deutschen Kabelnetzbetreiber Investitionen in Milliardenhöhe. Damit möchten sie ihren Beitrag für die Erfüllung der Breitbandstrategie der Bundesregierung leisten.

2,5 Milliarden Euro für Breitband

Laut Angaben von ANGA investierten die deutschen Kabelnetzbetreiber in den letzten 5 Jahren über 2,5 Milliarden Euro in den Breitbandausbau. Mit ca. 24 Millionen erreichbaren deutschen Haushalten haben sie eine enorm leistungsfähige Infrastruktur. Thomas Braun, Präsident der ANGA sieht die Kabelnetzbetreiber deshalb als Vorreiter in Sachen Breitbandausbau: „Durch ihre Marktführerschaft, die die Kabelnetzbetreiber schon seit Jahren beim Preis-, Bandbreiten- und Leistungsverhältnis innehaben, zwingen sie auch die anderen Netzbetreiber zu Investitionen in ihre Netze, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben. Damit leisten die Kabelnetzbetreiber einen substanziellen Beitrag zu den Breitbandzielen der Bundesregierung.“ Außerdem bieten die Kabelnetzbetreiber mit Datenraten von 100 MBit/s und mehr die schnellsten Geschwindigkeiten an.

Versorgung weiter abgelegener Haushalte möglich

Durch die verwendete HFC-Technologie, einer Kombination aus Glasfaser- und Koaxialkabel, konnten in den letzten Jahren 2 Millionen Haushalte einen schnellen Internetanschluss erhalten. Dabei wird bis kurz vor die Haushalte Glasfaser verwendet. Dort werden dann die optischen in elektrische Signale gewandelt und mittels Koaxialkabeln in die Haushalte geführt. Im Gegensatz zu beispielsweise DSL können dadurch auch weiter von der Kopfstelle entfernte Haushalte mit Breitband versorgt werden.

Großer Beitrag für Zweites Ziel der Breitbandstrategie

Durch die hohen möglichen Datenraten beim Hochgeschwindigkeits-Internet über Kabel sind die Kabelnetzbetreiber besonders wichtig für das zweite Ziel der Breitbandstrategie der Bundesregierung. Demnach sollen bis Ende 2014 drei-viertel aller deutschen Haushalte mindestens eine 50 MBit/s-Leitung zur Verfügung stehen.

Keine Verzerrung des Wettbewerbes

Die ANGA betonte allerdings, dass durch staatliche Regulierungen der faire Wettbewerb nicht verzerrt werden darf. Braun dazu: „Unsere Mitgliedsunternehmen haben seit Jahren aus eigener Kraft erhebliche Summen investiert und stellen sich einem fairen Wettbewerb der Infrastrukturen. Staatliche Eingriffe in diesen wettbewerbsintensiven Markt dürfen daher nur dort erfolgen, wo dies nicht bereits getätigte Investitionen entwertet oder weitere Investitionen verhindert. Deutschland verfügt bereits über eine gute Ausgangslage für die weitere Breitbandentwicklung und die Kabelnetzbetreiber können und wollen auch weiterhin dieses Geschäftsfeld vorantreiben.“

 

Quelle: ANGA Presse

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