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Jan 30 2010

 von: Matthias Ditscherlein

Schneller Informationsaustausch ist inzwischen Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum. Das hat auch die deutsche Bundesregierung erkannt und im Rahmen des Konjunkturpakets II Milliarden in den Ausbau der DSL-Netze investiert. Federführendes Unternehmen ist der Branchenprimus Deutsche Telekom. Vor allem die Kooperation mit Gemeinden hat zu schnellen Erfolgen im Netzausbau geführt, dies soll auch 2010 fortgeführt werden.

720 Kooperationen in 2009

Bundesweit vereinbarte die Deutsche Telekom 2009 insgesamt 720 Kooperationen mit deutschen Gemeinden. Diese Zusammenarbeit ist in Verbindung mit Regelausbau und Kapazitätserweiterungen durchaus erfolgreich. Im Laufe des vergangenen Jahres erhielten rund 300.000 neue Haushalte die Möglichkeit, Internet via DSL zu nutzen. Das Interesse bei Gemeinden ist dabei ungebrochen. Rund 9.000 Anfragen von Kommunen lagen im vergangen Jahr allein der Telekom vor. „Wir werden auch 2010 weiter gezielt in ländliche Gebiete investieren und planen, ähnlich viele Kooperationen zu vereinbaren wie im Vorjahr“, betont Telekom-Vorstand Niek Jan van Damme. „Wir halten unsere Zusagen und unterstützen das Ziel der Bundesregierung, den Breitbandausbau in Deutschland weiter zu forcieren.“

Auch Funklösungen geplant

In vielen Gemeinden ist eine kabelgebundene Lösung aufgrund geringer Bevölkerungsdichte nicht sinnvoll, hier können Funklösungen Abhilfe schaffen. „Wo der Ausbau über Festnetz zu teuer ist, prüfen wir Mobilfunk- oder Richtfunklösungen, um den Bürgern über alternative Technologien schnelle Internetanbindungen bieten zu können“, so Ulrich Adams, Vorstandsbeauftragter für den Breitbandausbau in Deutschland. Internet mittels Funk kann dabei laut Telekom Übertragungsraten von bis zu 7,2 Mbit/s erreichen.

 

Die Kooperationen, welche die Deutsche Telekom bislang mit 1.200 Gemeinden abgeschlossen hat, differenziert mehrere Arten der Investitionsaufteilung zwischen Unternehmen und Gemeinde. Wäre aufgrund geringer Dichte potentieller Kunden der Ausbau mit Verlusten für die Telekom verbunden, so kann die Gemeinde beispielsweise Leerrohre zur Verfügung stellen oder die Kosten der notwendigen Tiefbaumaßnahmen übernehmen oder diese bezuschussen.

10 Milliarden in 10 Jahren

Nach Konzernangaben hat der rosa Rose seit 1999 rund 10 Milliarden Euro in den Ausbau der DSL- und zuletzt auch VDSL-Netze investiert. 50 deutsche Städte sind inzwischen mit dem superschnellen Internet VDSL ausgestattet. Rund 96 Prozent der Telekomkunden können Übertragungsraten von mindestens 384 Kbit/s nutzen. Laut Bundesnetzagentur nutzen inzwischen 60 Prozent der deutschen Haushalte DSL.

Quelle: Deutsche Telekom

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