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Sep 20 2011

 von: Redaktion dsl-tarifjungle.de

LTE kommt im Saarland und in Nordrhein-Westfalen auch in die Großstädte. Nachdem die Mobilfunkanbieter in den beiden Bundesländern ihre Versorgungsverpflichtung erfüllt haben, können die drei Unternehmen die 800-Megahertz-Frequenzen frei nutzen. Auch der LTE-Ausbau in den Städten kann nun endlich starten.

Ausbau in Großstädten folgt

Die drei Mobilfunker, die Deutsche Telekom, Vodafone und O2 haben ihre Versorgungsverpflichtung im 800-Megahertz-Bereich in Nordrhein-Westfalen und im Saarland erfüllt. Das gab die Bundesnetzagentur vor wenigen Tagen bekannt. Damit kann in den beiden Bundesländern der LTE-Ausbau auch in größeren Städten und Gemeinden starten. Der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, zeigte sich erfreut über den schnellen Ausbau des mobilen Breitbandinternets. Insbesondere, das so zeitnah gleich 2 Bundesländer die Vorgaben erfüllen. Kurth fügte hinzu: „Die Unternehmen haben nach der Versteigerung schnell mit dem Breitbandausbau begonnen, sodass dieser zügig voranschreitet.“ Gleichsam erwarte er, dass die Unternehmen nun weitherhin den Ausbau zügig vorantreiben und das Frequnezspektrum effektiv nutzen.

Zunächst Gemeinden unter 5.000 Einwohner

Mit der Versteigerung der Frequenzen im Mai 2010 hatten sich die Mobilfunkunternehmen verpflichtet, zunächst die ländlichen Gebiete mit der mobilen Breitbandverbindung zu versorgen. Die unversorgten Städte und Gemeinde wurden dabei in vier Prioritätsstufen aufgeteilt. Oberste Priorität hatten dabei Gemeinden unter 5.000 Einwohnern. Erst wenn 90 Prozent dieser Gemeinden eines Bundeslandes mit LTE versorgt sind, dürfen die Mobilfunkanbieter mit dem Ausbau in größeren Städten beginnen. Im Saarland und in Nordrhein-Westfalen haben die Internetanbieter nun ihr Soll erfüllt und können die LTE-Frequenzen frei ausbauen.

Kosten-Nutzen-Faktor

Für die Unternehmen beginnt damit der finanziell lukrative Teil des LTE-Ausbaus. Da es in den größeren Städten höhere Bevölkerungsdichten gibt, können sie mit einer LTE-Basisstation ein Vielfaches an potentiellen Kunden erreichen. Der Kosten-Nutzen-Faktor steigt enorm. Teilweise haben die Mobilfunker schon mit dem LTE-Ausbau in Großstädten begonnen. So hat die Deutsche Telekom beispielsweise in Köln bereits ein LTE-Netz errichtet. Erste Tests ergaben, dass im Praxisbetrieb Übertragungsraten von bis zu 98 Mbit/s erreicht werden können. Allerdings ist die Zahl der LTE-Nutzer in Köln noch sehr übersichtlich. Welche Städte die Mobilfunkanbieter als nächstes ins Visier nehmen, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.

Quelle: Bundesnetzagentur

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2 Meinungen “LTE-Versorgungsquote im Saarland und Nordrhein-Westfalen erfüllt”
  1. Arno says:

    Hier in Niederlinxweiler wird immer noch Dorf-DSL genutzt. Von LTE keine Spur! UMTS auch nur mit 368 Kbps möglich. Aber der Bereich Nonnweiler als Beispiel der kürzlich mit schnellem DSL Ausgebaut wurde und UMTS mit 7200 Kbps möglich ist, da ist LTE verfügbar.
    Ja wo nix ist, kommt nix hin!
    Ja was macht unser Bürgermeister in St. Wendel? Er widmet sich seinen Veranstaltungen. Würden die Wähler in unserem Stadtteil mal CDU wählen, würde man sich auch um DSL oder LTE kümmern.

  2. Hochwälder says:

    Hier im Nordsaarland Bereich Waldhölzbach-Scheiden.Bergen auch kein LTE. Unser DSL light ist extrem lahm, wenn überhaupt vorhanden. Wo
    sind all die Versprechungen??? Auch wir glauben hier nicht das es 90%
    LTE Versorgung im Saarland gibt. Kenne keinen der hier LTE epmfängt, nutzen würde es hier fast alle…

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