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Mai 04 2009

 von: Redaktion dsl-tarifjungle.de

Auch in Krisenzeiten gibt es Wachstumsmärkte. Offensichtlich trotzt auch der Breitbandmarkt den momentan anhaltenden Turbolenzen im Gefüge der Weltwirtschaft. Diese Information veröffentliche die BREKO (Bundesverband Breitbandkommunikation e.V.) auf seiner jährlichen Pressekonferenz am 23.04.2009 für das Jahr 2008.

 

Um satte 15 Prozent legte das Breitbandwachstum demnach deutschlandweit zu. Bei den im BREKO angeschlossen Mitglieder gegenüber 2007 sogar um 28 Prozent. Setzt sich dieser Trend auch im krisengeschüttelten Jahr 2009 fort und welche Prognosen gibt es für das laufende Jahr?

 

Die Mitglieder des Bundesverband Breitbandkommunikation e.V., zu denen viele bekannten Telekommunikationsunternehmen, wie Alice oder Versatel, nicht jedoch die Telekom bzw. die Kabelanbieter gehören, generierten 2008 mit Investitionen in Höhe von 1,1 Milliarden Euro ein Wachstum von 28%. Waren es 2007 noch 6,5 Mio. Anschlüsse, stieg die Anzahl im Folgejahr schon auf 8,4 Mio. Dabei lag die Investitionsquote mit 18 Prozent höher als der Deutschen Telekom (1,5 Prozent). Für 2009 prognostiziert die BREKO trotz Wirtschaftskrise immerhin noch 13% Wachstum auf dem deutschen Breitbandmarkt. 10% Investitionsquote sind dafür vorgesehen.

Neuausrichtung im Angebotsspektrum

2009 zeigt sich auch eine Trendwende in der Ausrichtung der BREKO Unternehmen. 35% der Unternehmen planen, sich auf Triple Play Angebote (DSL, VOIP, IPTV) stärker zu konzentrieren. 41% gaben sogar an, Ihren Fokus speziell auf die noch junge und erfolgversprechende Technik „IPTV“ zu legen. Aber auch in den Ausbau der Infrastruktur wurde kräftig investiert. Waren knapp 50% der Hauptverteiler 2008 in den Händen der BREKO-Unternehmen, sollen 2009 weitere 210 hinzukommen.

Weiterer Fokus: Netzausbau

Fieberhaft arbeiten und investieren die Unternehmen an der Vernetzung der Haushalte per FTTH (88%) sowie in die Erschließung der Kabelverzweiger (65%). FTTH ist eine Ausbau-Form, bei der praktisch ausschließlich Glasfaserkabel verlegt werden. Vor diesem Hintergrund können künftig Internetzugänge mit 100 Mbit oder darüber angeboten werden. Eine wichtige Folussierung also auf die Zukunft der Breitbandkommunikation im Land.
Besonderes Augenmerk legt man aber nach wie vor in die Versorgung ländlicher Gebiete – damit dürften wieder ein paar weiße Flecken auf der DSL–Landkarte verschwinden. Bei all ihren Bemühungen sollten sie aber nicht die Konkurrenz aus den Augen verlieren. Die Telekom (100%) sowie die Kabelanbieter (76%) sind ihnen bedrohlich auf den Fersen. Letztere sogar mit Geschwindigkeiten von derzeit 100 MBit/s. Dies schafft heutzutage nicht einmal ein moderner VDSL-Anschluss.

Weiterführendes

» Kein DSL – Alternativen in der Übersicht
» DSL Tarife vergleichen
» DSL Verfügbarkeit prüfen

Quelle: Breko Presse

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