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Jan 02 2009

 von: Redaktion dsl-tarifjungle.de

Bekanntlich gibt es noch viele sogenannte „weiße Flecken“ in Deutschland. Das sind Regionen, in denen bisher kein DSL oder eine ähnliche Breitbandtechnologie, etwa über Kabel, verfügbar ist. Mit dem Mitte Dezember gefasste Beschluss der Wirtschaftsministerkonferenz der Länder, wurde eine Basis für zeitnahe Investitionen in Breitbandtechnologie der betroffenen Gebiete gelegt. Gleichzeitig ist dies einer der Pfeiler des Konjunkturprogrammes der nächsten Monate.

Wettbewerber der Telekom wollen den Ausbau billiger und schneller stemmen

In einem Brief an Bundeskanzlerin Merkel stellten die Mittbewerber der Deutschen Telekom klar, dass Sie die Aufgabe, bald allen Bürgern einen schnellen Internetanschluss zu ermöglichen, zügiger und vor allem kostengünstiger bewerkstelligen könnten. „In nur 12 bis 15 Monaten könnten flächendeckend Übertragungsraten von mindestens drei MBit/s geschaffen werden – und das bei weiterhin günstigen Preisen für die Endkunden“, kündigt VATM-Präsident Eickers an. Beim VATM handelt es sich um den „Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e.V.“ – einem Interessensverband von über 80 deutschen Telekommunikationsunternehmen, die im Wettbewerb zur Deutschen Telekom stehen.

 

Der Verband betont in der Pressemitteilung weiter, dass der Vorteil dieser Lösung in der Innovationskraft und Investitionskraft der vielen Marktteilnehmer liege. Es dürfe keine neuen Monopole geben. Dies sei fatal für den essentiellen Innovationswettbewerb in Deutschland, würde die Konkurrenten der Telekom weiter schwächen und Schaden für die gesamte deutsche Wirtschaft bedeuten. VATM-Präsident Eickers sieht die Gefahr darin, dass die Bundesnetzagentur „… von der Bundesregierung angewiesen wird, überteuerte Vorproduktpreise festzusetzen“. Dies führe indirekt dazu, dass die Wettbewerber den Breitbandausbau der Telekom bezahlen und geschwächt werden.

 

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Wir meinen, dass der Standpunkt nicht unbegründet ist. Mehr Wettbewerb sorgt bekanntlich in der Regel durchaus für innovativere und kostengünstigere Lösungen, als wenn diese Investitionen von Staatsseite oder von Monopolisten bewerkstelligt werden. Andererseits hat auch die Deutsche Telekom bereits viele Milliarden in den Ausbau des VDSL-Netzes gesteckt und möchte diese Investitionen verständlicherweise wieder einspielen. Des weiteren werden mit den geplanten 40 Milliarden der Bundesregierung für den weiteren Ausbau der „digitalen Dividende“ in Deutschland, so oder so massiv Arbeitsplätze geschaffen, auch bei Zulieferern. Welcher Effekt bei welchen Entscheidungen optimaler ist, müssen wohl unabhängige Wirtschaftsexperten beantworten und kein Interessensverband.

Weiterführendes

» DSL Alternativen
» DSL Tarife vergleichen
» DSL Verfügbarkeit prüfen

Quelle: PRM vatm.de/content/pressemitteilungen/inhalt/29-12-2008.html

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