Die Verfügbarkeit bzw. der Zugang zu einem schnellen Breitbandanschluss per DSL ist leider immer noch nicht selbstverständlich. Vor einer Kaufentscheidung sollte daher zu allererst immer ein Verfügbarkeitscheck durchgeführt werden.
Hier können Sie für die DSL-Anbieter Ihrer Wahl (oder pauschal) prüfen, ob bei Ihnen DSL verfügbar ist. Ein entscheidender Faktor ist, dass Ihr Wohnort nicht zu weit von dem nächsten Verteilerkasten (DSLAM) entfernt liegt. Mit steigender Entfernung nimmt die Dämpfung des Signales zu und die resultierende Bandbreite nimmt ab. Einige Gebiete sind sogar noch komplett unerschlossen.
Sollte dennoch bei Ihnen kein DSL verfügbar sein, so schauen sie doch einfach mal bei unseren Ratgeber „Alternativen zu DSL“ vorbei. Damit ihrem Surfvergnügen nichts mehr im Wege steht.
sonstige Verfügbarkeitschecks nach Anbieter:
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| » Vodafone Verfügbarkeit prüfen |
» O2 DSL auf Verfügbarkeit prüfen |
| » Tele2 Verfügbarkeitscheck | » congstar hier prüfen |
| » Verfügbarkeit für Kabel-Internet | » Verfügbarkeit für VDSL-Zugänge |
Bitte beachten Sie: Die Angaben sind nicht immer 100% korrekt. Gegebenenfalls prüfen Sie bei einem anderen DSL-Provider erneut. Auch die angegebenen Geschwindigkeiten sind als Richtwerte zu verstehen. Eine endgültige Verfügbarkeitsaussage liegt erst nach Bestellung beim Provider vor.
Wichtig: O2, 1und1, Vodafone und die Kabelanbieter verfügen über ein eigenes Netz, bzw. nutzen Netze Dritter, neben der Telekom. Sollte bei der Deutschen Telekom kein DSL verfügbar sein, prüfen Sie bei diesen Providern erneut! So besteht die Chance, dass dennoch DSL möglich ist.
Oft wird bei den gängigen Verfügbarkeitstests für DSL nach der Telefonnummer gefragt. Ohne diese ist in der Regel keine Prüfung möglich. Besonders ärgerlich, wenn man umziehen möchte und dort noch keinen Telefonanschluss hat oder bisher kein Festnetz besitzt.
Oft läuft die Verfügbarkeitsprüfung, wie oben beschrieben per Telefonnummer. Einige Provider ermöglichen aber auch eine Prüfung nach Strasse. Hierzu muss nur die Adresse des Wohnortes in das Prüfungsformular eingetragen werden. Möglich ist dies bei den DSL-Providern O2, Tele2, Vodafone und unter diesem Link bei der Telekom.
Alternativ wird bei den folgenden DSL-Anbietern die Verfügbarkeit nach der Telefonnummer ermittelt. Dies kann insbesondere bei einem geplanten Umzug hinderlich sein (siehe oben). Verfügbarkeit nach Telefonnummer bei: 1und1, congstar und der Deutschen Telekom
Die Verfügbarkeit ist schnell geprüft...
Nach wie vor bestehen große Probleme mit der Verfügbarkeit von DSL in ländlichen und sonstigen, abgelegenen Gebieten. Hier war bisher oft nur der Weg über Satellit erfolgversprechend. Eine weit bessere Alternative verspricht "LTE". Mehr dazu im letzten Abschnitt auf dieser Seite.
Die Versorgungssituation von breitbandigen Zugängen hat sich in den letzten Jahren stark gebessert. Für 98,3 % aller Haushalte ist mittlerweile Breitbandinternet mit mindestens 1 Mbit/s verfügbar. Einbezogen sind alle Zugangsarten, wie DSL, Kabel, Satellit und Strom. Das Angebot der Deutschen Telekom (T-DSL) erreicht immerhin 94% der deutschen Haushalte. Damit haben noch rund 1,35 Mio. Haushalte keine Möglichkeit auf schnelle und preiswerte Internetzugänge. Positiv: Mittels LTE-Funk werden den Plänen der Bundesnetzagentur und der Breitbandunternehmen nach, die letzten weißen Flecken wahrscheinlich schon bis 2014 geschlossen.
(Quelle: Breitbandatlas 2010, www.zukunft-breitband.de)
Die Gesamtzahl der DSL-Breitbandanschlüsse in Deutschland wächst seit 2001 dynamisch. Während 2005 erst ca. 10,5 Millionen DSL-Anschlüsse geschaltet waren, sind es Ende 2008 mit 20,9 Mio. bereits fast doppelt so viele gewesen. Ende 2011 betrug die Zahl der DSL-Nutzer schon 23 Millionen. Für die nächsten Jahre erwarten Experten jedoch eher stagnierende Tendenzen bei den DSL-Abonnenten. Dagegen, so die Prognosen, können die Kabelprovider nach wie vor ein starkes Wachstum verzeichnen. Rund 2,9 Millionen Kunden setzten 2011 auf Kabel-Internet, statt auf DSL. Tendenz steigend.
(Quelle: Breitbandatlas 2009/1 | Bundesnetzagentur 2009)
So langsam schließen sich, nach gut 10 Jahren, auch die letzten Lücken der Versorgung in Deutschland. Die Zielstellung der Politik lautete eigentlich bis Ende 2010 eine flächendeckende Verfügbarkeit zu gewährleisten. Dies wurde bekannter Maßen leider nicht zu 100 Prozent erreicht. Für 2012 oder 2013 ist dieses Ziel jedoch nicht ganz unrealistisch. Mittelfristig sehen die Pläne sogar eine Bereitstellung von Internet mit 50 Mbit/s (z.B. VDSL) für 75 Prozent der Haushalte bis 2014 vor. Allein mit kabelbasierten Lösungen sind diese Ambitionen wahrscheinlich nicht umsetzbar. Wohl aber mit der neuen, mobilen Breitbandtechnik „LTE“. Diese soll per Funk auch in die entlegensten Orte Highspeed-Internet mit 50 Mbit/s und mehr bringen. Betroffene können seit Anfang 2011 erste LTE-Tarife buchen. LTE ist in immer mehr Regionen erhältlich und könnte bald nahezu flächendeckend zur Verfügung stehen. Angeboten werden LTE-Zugänge von Vodafone, der Telekom und O2.