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Jan 30 2015

 von: Redaktion dsl-tarifjungle.de

Der BREKO Breitbandkompass 2015 Plus ist verfügbar und veranschaulicht in einem 140 Seiten umfassenden Dokument spannende Informationen zum Glasfaserausbau und den jüngsten Entwicklungen in der Branche. Auch die Zukunftspläne des Bundesverband Breitbandkommunikation werden hier enthüllt.

BREKO-Unternehmen versorgen den Großteil Deutschlands mit Glasfaseranbindung

Der Zusammenschluss der Festnetzbetreiber beinhaltet derzeit über 200 Mitglieder, welche gemeinsam an einem Strang ziehen, um den Breitbandausbau hierzulande voranzutreiben. Darunter befinden sich auch 115 städtische und regionale Anbieter. Der Erfolg gibt BREKO Recht, denn wie der Breitbandkompass 2015 offenbart, stellt man mittlerweile 50 Prozent der ans Glasfasernetz angeschlossenen Verbindungen für 852.621 Haushalte. Weitere Anbieter, welche nicht dem Bundesverband Breitbandkommunikation zugehörig sind, kommen immerhin noch auf 31 Prozent mit 542.379 Haushalten. Das Schlusslicht bildet weit abgeschlagen die Deutsche Telekom. Lediglich 19 Prozent der Glasfaserverbindungen von 320.000 Haushalten kann der Konzern für sich verbuchen.

Mehr als 50 Mbit/s in Bremen, Berlin und Hamburg zu 90 Prozent verfügbar

Die Breitbandverfügbarkeit im letzten Jahr hat sich im Vergleich zu 2013 sichtlich verbessert, sowohl ländlich als auch städtisch und halbstädtisch. Lag die Anzahl der versorgten Gebiete für eine Geschwindigkeit von über 50 Mbit/s in der Stadt 2013 noch bei 78,50 Prozent, waren es 2014 schon 82,30 Prozent. Bei ab gelegeneren Regionen des Landes macht sich ebenfalls ein positiver Trend bemerkbar. Ländlich wuchs die Verfügbarkeit von 13,80 Prozent auf 20,50 Prozent an und halbstädtisch konnte man den Wert von 39,10 Prozent auf 48,70 Prozent steigern.

 

Des Weiteren ist auch die Verfügbarkeit, bezogen auf einzelne Bundesländer, interessant. So sind vor allem Bremen, Berlin und Hamburg sehr gut bedient, denn hier profitieren zwischen 87 Prozent und 93 Prozent der Einwohner vom schnellen Internet abseits der 50 Mbit/s. Abgeschlagen sind hingegen Brandenburg, Thüringen und Sachsen-Anhalt, welche die schlechteste Verfügbarkeit aufweisen. Aber auch hier war 2014, im Vergleich zum Jahr davor, ein deutlicher Aufwärtstrend erkennbar. Etwa 13 Prozent mehr Haushalte konnten mit mehr als 50 Mbit/s in 2014 in Sachsen-Anhalt ins Internet, in Thüringen verbesserte man sich um 6 Prozent und fast 12 Prozent waren es in Brandenburg.

Die BREKO-Pläne bis 2018

Die Investitionen, um in den nächsten drei Jahren den Breitbandausbau zu fördern, sind schon fest geplant. So wollen die alternativen Netzbetreiber bis 2018 bis zu 9,1 Milliarden Euro in Highspeed-Glasfasernetze investieren. Dies gilt für FTTC sowie auch für FTTB/H. Dadurch sollen dann bis zu 11,2 Millionen Haushalte mit schnellen Anschlüssen versorgt werden. Um diese Maßnahmen realisieren zu können, müssen aber die politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen stimmen. Dafür möchte sich der Bundesverband Breitbandkommunikation auf Bundes- und Länderebene sowie in Brüssel einsetzen. Dank der Initiativen von BREKO, werden wir also in den nächsten Jahren ein großes Wachstum des Glasfaserinternets wahrnehmen.

 

Quelle: BREKO

 


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