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Jan 29 2015

 von: Bastian_Albrecht

In einem Interview mit dem Handelsblatt stellte sich der Chef von Vodafone Deutschland relevanten Fragen. Neben der Sicht über den größten Konkurrenten, gab Jens Schulte-Bockum auch Informationen über die Zukunftspläne von Vodafone und den aktuellen Stellenwert am Markt bekannt. Weiterhin bestätigte er, dass noch dieses Jahr die Marke Kabel Deutschland verabschiedet wird.

Ärger um die Übernahme von Kabel Deutschland

Von Seiten des Hedgefonds Elliott, droht Ärger für Vodafone. Dieser behauptet nämlich, dass Vodafone bei der Übernahme von Kabel Deutschland zu wenig Geld pro Aktie bezahlt hätte. Vodafone selber hat diesbezüglich eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen. Aus der Sicht von Vodafone und deren Gutachten hat das Unternehmen für Kabel Deutschland einen sehr guten Preis bezahlt. Zwar gebe es Prüfer, die das anders sehen, dennoch tritt man dieser Anschuldigung bei Vodafone gefasst gegenüber. Auch die konkrete Beschuldigung, dass Vodafone über ein Gutachten mit einem höheren Betrag pro Aktie in Kenntnis war, weist das Unternehmen zurück und sieht bei sich keine Pflichtverletzungen. Abseits von dem Konflikt bestätigte Jens Schulte Bockum, dass Kabel Deutschland als Marke nach 2015 der Vergangenheit angehören wird.

Kritik an der Telekom

Während die Telekom in den Ballungsräumen über fehlende Kundschaft klagt und die Regulierung für unangemessen hält, unterstellt Jens Schulte-Bockum der Telekom eine Verdrehung der Argumente. Der überwiegende Teil würde die Infrastruktur der Telekom nutzen. Und das die Zahl der Endkunden abgenommen hat, sei ja genau das Ziel einer solchen Regulierung. Weiterhin hält er eine Entlassung der Telekom aus der Regulierung nicht für nötig.

Die Stellung am Markt

Vodafone belegt aktuell hinter der Telekom und Telefonica/O2 nur noch den dritten Platz. Doch dies beunruhigt den Chef von Vodafone nur wenig. Schließlich sprechen die Umsatzzahlen klar für Vodafone. Und auch der Faktor Netzqualität spricht für das Unternehmen. Dort ist es gelungen, den Abstand auf die Telekom zu verkürzen und auf Telefonica zu verdoppeln.

Zukunftspläne von Vodafone

Auf die Frage zur Möglichkeit einer Übernahme von Unitymedia KabelBW, antwortet Jens Schulte-Bockum zwar verhalten, aber dennoch merkt man, dass dies zukünftig durchaus eine Rolle spielen könnte. Er spricht davon, dass es aktuell keine akuten Pläne für eine Übernahme gibt, aber es für den Markt gut wäre, einen weiteren nationalen Festnetzanbieter zu haben. Nur dadurch kann der Telekom auf ganze Strecke Paroli geboten und der Wettbewerb gefördert werden.

 

Quelle: Handelsblatt

 


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