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Mrz 17 2010

 von: Matthias Ditscherlein

Der Kabelnetzbetreiber Kabel BW kann sich über äußerst erfreuliche Geschäftszahlen freuen. Kundenzahl und Umsatz sind auf stetigem Wachstumskurs. Doch für das baden-württembergische Unternehmen bedeutet dies keinesfalls Stillstand, 2010 soll für Kabel BW das Jahr des High-Speed-Internets sowie von HDTV, Video-on-Demand und mobilem Internet werden. Der straffe Wettbewerb wird dem Unternehmen auch nichts anderes übrig lassen.

Gute Ergebnisse

Kabel BW (www.kabelbw.de) konnte im vergangenen Jahr gute Ergebnisse einfahren. So stieg der Umsatz um 13% gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 493 Millionen Euro. Um satte 29% konnte man das operative Ergebnis EBITA steigern, und lag 2009 bei 145 Millionen Euro. Als Wachstumsmotor hat das Heidelberger Unternehmen die Telefon- und Internetangebote ausgemacht, welche im Geschäftssegment „CleverKabel“ vereint sind. Die Kundenzahl stieg hier um 143.000 (37%) auf insgesamt 382.000. Über ein Ergebnis freut man sich besonders: 22,8% der 2,3 Millionen TV-Kunden nutzen auch Telefon und Internet über das TV-Kabel. „Der höchste Wert aller deutschen Kabelnetzbetreiber“, wie in einer Pressemitteilung zu lesen ist.

100 Mbit/s für alle, Glasfaser kommt in die Haushalte

Ein Etappenziel auf dem Weg Richtung kompletter Netzerneuerung sieht man bei Kabel BW als erreicht an. Im Mai dieses Jahres soll das gesamte Netz auf 100 Mbit/s umgestellt sein. Zu den 6,5 Millionen Baden-Württembergern die bisher solche Bandbreiten nutzen können, kommen dann weitere 1,2 Millionen dazu. Geschäftsführer Harald Rösch rühmt sich damit, als bisher einziger Netzbetreiber das Breitbandziel der deutschen Bundesregierung erfüllt zu haben, 3 Jahre eher als gefordert: „Wir haben auch 2009 mit hohen Investitionen von 133 Millionen Euro unser Netz ausgebaut und aufgerüstet“. Dadurch sei ein erheblicher Wettbewerbsvorteil entstanden, so Rösch weiter. Bei den möglichen Bandbreiten sieht Kabel BW noch Luft nach oben, das Kabelnetz verfüge theoretisch über eine Kapazität von bis zu 5.000 Mbit/s. Um solch extrem hohe Bandbreiten auch für den Endkunden nutzbar zu machen planen die Heidelberger Glasfasernetze bis direkt in die Haushalte auszubauen. Bisher werden diese nur bis zu Verteilerknoten genutzt, der Restweg wird zum Beispiel über konventionelle Kupferleitungen bewältigt. Beispielsweise in Neubaugebieten möchte Kabel BW dieses „Fibre-to-the-Building“ genannte Verfahren zum Standard machen.

Mehr HDTV, VoD und mobiles Internet

Doch Kabel BW möchte keinesfalls seine Kernkompetenz – die Fernsehübertragung -, vernachlässigen. 2010 soll sowohl die Anzahl der HDTV-Sender (bisher 19) anwachsen, als auch ein eigenes Video-on-Demand Angebot starten. Darüber hinaus plant der Konzern weitere Expansion. So sollen Angebote im Bereich des Mobilfunks, sowie mobilen Internets auf den Markt kommen.

Weiterführendes

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Quelle: Kabel BW

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