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Mrz 11 2019

 von: SL

Die meisten DSL- und Festnetz-Verträge können nur mit einer Mindestvertragslaufzeit von zwei Jahren abgeschlossen werden. Diese Zeit bedeutet auf dem DSL-Markt allerdings fast schon eine Ewigkeit – in kaum einem anderen Segment ändern sich Preise und Surf-Geschwindigkeit so stark wie hier. Ärgerlich für die Nutzer, die ihren Vertrag nicht spontan auflösen können um zu wechseln.

DSL-Verträge mit kurzer Laufzeit

Dieses Problem haben nun einige DSL-Anbieter erkannt. Die bekanntesten Vertreter sind 1und1, O2, PYUR (Kabel) sowie der Regionalanbieter Netcologne (Raum Köln/Bonn). Der überwiegende Teil setzt aber leider nach wie vor noch auf Langzeitverträge. Alle drei genannten Provider bieten optional verkürzte Laufzeiten. Damit möchte man sich höchstwahrscheinlich einen entsprechenden Wettbewerbsvorteil auf dem hart umkämpften Breitband-Markt schaffen.

Vorteile & Nachteile

Der Vorteil kürzerer Bindungen an einen Anbieter liegen auf der Hand. Man kann flexibler auf Preisänderungen und Serviceschwächen reagieren und den DSL-Anbieter wechseln. Beim Wechsel wiederrum locken in der Regel attraktive Neukundenrabatte, wie mehrere Monate geringere Grundgebühr oder modernere Hardware.

 

Die Flexibilität hat allerdings auch ihren Preis. So muss man bei meist auf die erwähnten Vergünstigungen für Neukunden verzichten (in der Regel nur für 2-Jahres Verträge) und zahlt höhere Einmalkosten für Einrichtung und Hardware.

Laufzeiten

Wechselfreudige Kunden müssen allerdings trotzdem eine Kündigungsfrist beachten. Doch wie lange bindet man sich nun genau? Es gilt: Auch bei den genannten Anbietern kann man nicht von heut auf morgen wechseln. Während die Laufzeit der Kurzverträge bei O2 nur einen Monat beträgt, müssen 1&1-, Netcologne- sowie PYUR-Kunden eine 3-monatige Kündigungsfrist einplanen. Die Bindung an den Anbieter wird dadurch auf ein absolutes Minimum reduziert.

Welcher Anbieter ist besser?

Pauschal ist die Frage schwer zu beantworten, denn jeder hat spezifische Vorteile. 1&1 punktet mit guter Hardware und allerlei Zusatzfeatures, wie einer Handyflat. Optional kann sogar ein TV-Anschluss mit über den Internetzugang gebucht werden. O2 lockt dagegen mit den günstigsten Preisen und bietet neben der Festnetzflat noch kostenlose Gespräche in alle Mobilfunknetze von Zuhause aus.

 

Bei PYUR können, dank schnellem Kabel-Netz, besonders starke Flatrates mit mehreren hundert MBit/s gebucht werde und das vergleichsweise günstig ab 20 Euro monatlich. Superschnelles Internet gibt’s auch bei Netcologne, wahlweise wieder mit TV.

Fazit

Es kann viele gute Gründe geben sich nicht dauerhaft an einen Anbieter zu binden. Einige wenige bieten Tarife mit kurzer Laufzeit. Man sollte jedoch bedenken, dass man bei diesem Tarifmodell in der Regel auf Neukunden-Vergünstigungen verzichten muss.

 

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Bild: © WavebreakMediaMicro – Fotolia.com

 


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