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Nov 07 2011

 von: Sarah_Klare

Der Datenhighway wird ausgebaut und immer mehr Landstraßen erhalten eine Auffahrt. So könnte man den Breitbandausbau in Deutschland beschreiben. Aktuell sind im vergangenen Jahr 1,2 Millionen neue Kabelanschlüsse hinzugekommen. Das hat der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) Anfang November bekannt gegeben.

1.000 Euro pro Kopf

Rund 40 Millionen Haushalte gibt es nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Deutschland. Alle diese Haushalte mit einem Glasfaserinternetanschluss zu versorgen, würde etwa 80 Milliarden Euro kosten, das hat das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) ausgerechnet. Im Umkehrschluss heißt das, ein Glasfaseranschluss für jeden einzelnen Menschen in Deutschland wäre für etwa 1.000 Euro zu haben. Die Breitbandstrategie der Bundesregierung wäre optimal erfüllt, keiner würde mehr über zu langsame Leitungen klagen. Da aber niemand diesen Preis bezahlen möchte, müssen verschiedene Technologieanbieter und Unternehmen zusammenarbeiten, um mit verschiedenen Alternativtechnologien eine bundesweite Breitbandabdeckung zu gewährleisten.

23 Millionen DSL-Anschlüsse

Zwei wichtige Technologien sind der Internetanschluss über das TV-Kabel und der DSL-Anschluss. Jeweils 600.000 Breitbandanschlüsse wurden durch beide Standards im letzten Jahr geschaffen. Anfang des Jahres 2011 existierten in der Bundesrepublik insgesamt 26 Millionen Breitbandanschlüsse im Festnetz. Das waren fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Allein der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland hat bereits 7,5 Millionen Haushalte mit seinem breitbandigen Kabel-Internet versorgt. Bis zum Ende des Jahres geht der Branchenverband BITKOM davon aus, dass die Breitbandanschlüsse per Festnetz auf 28 Millionen anwachsen werden. Gemessen an der Anzahl, wären damit 70 Prozent der deutschen Haushalte abgedeckt.

TV-Kabel rüstet auf

Vor allem die Anbieter von TV-Kabel widmen sich immer stärker der Aufrüstung zum Breitbandinternet. Innerhalb von zwei Jahren konnten die Anbieter dieser Breitband-Alternative ihren Marktanteil von sieben auf elf Prozent steigern. Der Ausbau von schnellem Internet bleibt also ein Konglomerat aus verschiedenen Technologien. Der Hauptegschäftsführer des BITKOM, Bernhard Rohleder, hält diese Entwicklung für positiv. „Dies stimuliert den Wettbewerb und wird das ohnehin gute Preis-Leistungs-Verhältnis weiter verbessern“, erklärte er in einer Pressemitteilung.

Weiterführendes

» Kabel Anbieter in der Übersicht
» Kabel Verfügbarkeitscheck starten

Quelle: BITKOM

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