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Nov 20 2012

 von: FxS

Ein Monat nach der Freigabe von 44 öffentlichen Hotspots zieht Kabel Deutschland Bilanz. Weitere Hotspots in Berlin und dem gesamten Bundesgebiet sollen folgen. Per App werden Touristen und Einwohner zu den maximal 100 MBit/s schnellen Breitbandzugängen gelotst.

 

In zahlreichen Ländern gehört WLan in Hotels, Restaurants, Bussen oder gar Fähren zum guten Ton. Doch in Deutschland prägen oft negative Debatten zu Urheberrecht bzw. Störerhaftung und Verschlüsselungstechniken das Bild von lokal begrenztem Internet. Doch das kosmopolitische Berlin wäre nicht der Ursprung zahlreicher Trends, wenn es sich von solchen Hürden abschrecken lies. Kabel Deutschland (KD) und die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) brachten am 19. Oktober 2012 gemeinsam das Projekt „PUBLIC WIFI BERLIN“ auf den Weg. An besonders hoch frequentierten Straßen und Plätzen können seitdem Touristen und Berliner das drahtlose Breitband-Internet genießen.

30 Minuten pro Tag mit voller Geschwindigkeit ins Internet

Das Pilotprojekt verzeichnete in seinem ersten Monat 30.000 Zugriffe an 44 Hotspots in den Bezirken Mitte und Prenzlauer Berg. Besonders gefragt waren, mit je 2.000 Abrufen, die Zugänge an Gendarmenmarkt, Oranienburger Tor, Unter den Linden und am Holocaust-Mahnmal an der Wilhelmstraße. Urlauber können hier hohe Roaming-Gebühren umgehen, während Einheimische sich über die hohe Datenübertragungsrate bis 100 MBit/s freuen dürfen. Im Schnitt fanden täglich über 1.000 Logins statt. Einzige Einschränkung ist die tägliche Begrenzung auf 30 Minuten Zeit im Netz.

 

KD-Kunden sind dabei im Vorteil. Sie können per Registrierung im Kundenportal bereits heute die Freischaltung, für einen kostenlosen und zeitlich unbegrenzten Zugang, zu den Hotspots erhalten. Ab 2013 ist für alle weiteren Nutzer eine Verlängerung der Verweildauer per Gebühr geplant. Um zielgenau den nächsten Hotspot zu finden, gibt es für iOS-Nutzer ohne Aufpreis den „Hotspotfinder“ im Apple Store. Dieser wurde bisher gut 13.000 mal heruntergeladen. Auch Android-Nutzer werden bis Ende 2012 eine entsprechende Anwendung im Google Play Store vorfinden.

Das Pilotprojekt in Berlin und Potsdam ist erst der Anfang

KD treibt die Verbreitung der städtischen Hotspots voran. Zusätzlich 60 Stück werden bis zum Sommer 2013 in Berlin-Mitte, Charlottenburg, Tiergarten und dem Stadtzentrum von Potsdam eingerichtet. Das WLan-Netz in Berlin und Potsdam soll nach seiner Fertigstellung aus über 100 Breitbandzugängen bestehen. Doch die Ambitionen von KD erstrecken sich weit über die Hauptstadt hinaus. Im gesamten Verbreitungsgebiet des Kabelnetzbetreiber sollen neue Hotspots entstehen. Das beständig wachsende Koxial-Glasfaser-Netz auf dem Standard DOCSIS 3.0 (bis 100 MBit/s) ist dabei ein fruchtbarer Boden. Einzige Qualifikation für infrage kommende Standorte scheint ein reger Publikumsverkehr, beispielsweise in Restaurants, Cafés oder Arztpraxen, zu sein.

 

Der Ansatz von KD, in Ergänzung zu mobilen Datendiensten, überall in Deutschland eine lückenlose Breitbandversorgung vorzuhalten, klingt vielversprechend. Auch wenn jetzt vor allem öffentliche Plätze im Freien im Fokus stehen, spielt das WLan-Konzept besonders auch in geschlossenen Räumen seine Stärken aus. Selbst wenn LTE einmal flächendeckend verfügbar ist, wird es immer ein Problem bleiben jedes Material zu durchdringen. Smartphones, Tablets und Notebooks unterwegs und unabhängig von irgendwelchen Einschränkungen nutzen zu können, ist längst mehr als eine Spielerei. Die Erweiterung des bundesweiten KD-Netzes um die Hotspot-Komponente, ist daher ein innovativer und begrüßenswerter Schritt zu mehr individueller Freiheit.

 

Quelle: Kabel Deutschland

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