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Mrz 19 2012

 von: Nils_Bilek

Seinen Preis ist es meistens wert, in den Ausbau von DSL zu investieren. Wenn man sich in der Situation einer größeren Gemeinde oder kleineren bis mittelgroßen Stadt befindet, die noch nicht mit der Welt vernetzt ist.

 

So zieht es häufiger neue Bewohner in Städte mit guter Breitbandanbindung, als in solche, die noch nicht ausreichend vernetzt sind. Auch ist eine gute Internetanbindung für Gewerbetreibende attraktiv. Günstig sind entsprechende Ausbauarbeiten jedoch keineswegs. Die Stadt Dorsten im Ruhrgebiet wird zukünftig auf ein flächendeckendes Angebot mit schnellem Internet verzichten müssen.

DSL verfügbar machen ist teuer

Dorsten wünscht sich schnelles DSL per Glasfaser und ist schon seit geraumer Zeit dabei, dafür zu kämpfen. Die nötigen Investitionen erfolgen in mehreren Schritten. Dabei ist ein Gutachten in Form einer Studie nötig, die die entsprechende Situation für anstehende Bauarbeiten evaluiert. Eine solche Studie kostet im Fall Dorsten schon allein für den Stadtteil Deuten 15 000 Euro. Die Studie würde natürlich bezuschusst werden, doch ist immer ein gewisser Eigenanteil von Nöten. Für Deuten entspricht dieser Anteil einem Betrag von 1600 Euro. Zusätzliche Studien wären in Altendorf und im Gewerbegebiet Köhl notwendig.

Ausweglose Situation

Leider ist die Stadt nicht in der Lage, den Anteil aufzubringen, da die noch übrigen 11 000 Euro aus dem Verkauf der VEW-Aktie für diverse andere Bauvorhaben zurückgelegt werden müssen. Alternativ sollten die Kosten durch Spenden der Bürger gedeckt werden. Laut der Landwirtschaftskammer NRW ist dies jedoch nicht zulässig, da es sich bei den Spenden um zweckgebundene handle.

 

Die Situation scheint ausweglos zu sein, da schließlich nicht nur die nötige Studie bezahlt werden muss, sondern auch die anschließenden Bauarbeiten. Auch diese würden bezuschusst werden, aber der aufzubringende Eigenanteil wäre noch viel höher. Gesprochen wird dabei von rund 80 000 Euro. Bürgermeister Lambert Lütkenhorst müsste schriftlich bestätigen, dass einem Etatausgleich bis 2021, der auf dem Stärkungspakt der Stadt beruht, nichts im Weg stehe. Folglich könnte der DSL-Ausbau in die Sanierungspläne der Stadt eingearbeitet werden. Jedoch sei die Stadt von entsprechendem Ausgleich noch weit entfernt.

Weiterführendes

» DSL Tarife vergleichen
» DSL Verfügbarkeit prüfen
» DSL Geschwindigkeitsberater

 

Quelle: DERWESTEN

 


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