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Okt 05 2011

 von: Sarah_Klare

Die bundesweite Breitbandversorgung könnte früher als gedacht fertig gestellt sein. Nach Einschätzung der Bundesnetzagentur wird es schon 2013 ein flächendeckendes LTE-Netz geben. Hochgeschwindigkeitsinternet könnte dann für den Großteil aller Städte und Gemeinden verfügbar sein.

Versorgungspflicht in sechs Bundesländern erfüllt

Sendemast auf dem Land | Breitband für alle per LTE

Das mobile Breitbandinternet ist eine Zukunftstechnologie, die sich seit 2010 in der Ausbauphase befindet. Trotz des kurzen Bestandszeitraumes verbreitet sich der Standard „deutlich schneller als erwartet“, wie der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, gegenüber der Osnabrücker Zeitung betonte. Tatsächlich haben die Mobilfunkanbieter bereits jetzt die Versorgungsverpflichtung der 800-Megahertz-Frequenzen in sechs Bundesländern erfüllt. Jeweils 90 Prozent der Gemeinden unter 5.000 Einwohner sind hier mit dem mobilen Breitband-Internet versorgt. Matthias Kurth wagt sogar eine weitere Prognose: „Es ist realistisch, dass die neue Technologie bis 2013 bundesweit flächendeckend verfügbar ist.“ Treibende Kraft ist hier vor allem der Wettbewerb zwischen den Anbietern, die versuchen mit Long Term Evolution möglichst schnell in die finanziell lukrativen Ballungsräume vorzudringen. Auf diesem Weg, müssen sie jedoch zunächst die ländlichen Gebiete versorgen. Eine Schleife, die eine immer bessere Internetversorgung der Haushalte zur Folge hat.

Flächendeckende Versorgung war bis 2018 geplant

Bisheriges Ziel der Bundesregierung war es, bis 2014 dreiviertel aller Haushalte mit einem Internetanschluss von 50 Megabit pro Sekunde zu versorgen. Flächendeckend sollten solche Übertragungsraten bis 2018 zur Verfügung stehen. Wenn innerhalb der nächsten zwei Jahre tatsächlich eine deutschlandweite LTE-Infrastruktur aufgebaut sein wird, so könnte dieses Ziel einige Jahre früher erreicht werden. Momentan können in der Bundesrepublik 26 Millionen Haushalte Breitbandanschlüsse nutzen, so die Zahlen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Knapp 99 Prozent der Haushalte haben immerhin die Möglichkeit Breitband-Internet mit 1 Megabit pro Sekunde zu nutzen. Allerdings ist immer noch für 600.000 Haushalte, zumeist in ländlichen Gebieten, kein Breitband-Internet nutzbar. Wie der Versorgungsstatus in den einzelnen Kommunen aussieht, wo Technologien geplant sind und welche Bandbreite zur Verfügung steht, darüber informiert der Breitbandatlas des BMWi.

Quelle: RP online, Bundesregierung

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