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Dez 21 2011

 von: Sarah_Klare

Neue Internettechnologien erobern den Markt, die weißen Flecken schwinden nach und nach vom Breitbandatlas. Deutschland, ein Land der modernen Kommunikationsinfrastruktur? Mit Sicherheit, doch gilt das wirklich für die gesamte Bundesrepublik? Das Statistische Bundesamt hat jetzt ermittelt wie es tatsächlich um die Internetversorgung in Deutschland steht.

Lücken in der Internetversorgung

Auch in Zeiten von Breitbandinternet und Übertragungsraten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde hat das Internet noch längst nicht alle Haushalte erreicht. Im Jahr 2011 waren 23 Prozent der privaten Haushalte in Deutschland noch ohne Internetanschluss. Insgesamt hatten also nur 28 Millionen Haushalte einen Zugang zum World Wide Web, das teilte jetzt das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Immerhin, von den mit Internet versorgten Haushalten können 93 Prozent auf Breitbandinternet zurückgreifen.

Wo liegen die Gründe?

Nicht nur Senioren gehören zu den „Internetverweigerern“

Doch warum surfen die einen bereits mit Highspeed im Internet, während die anderen das World Wide Web überhaupt noch nie betreten haben? Eine wesentliche Ursache ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes der fehlende Bedarf. Fast dreiviertel der Befragten gaben an, dass sie kein Internet benötigen. Ein weiterer Grund sind für etwa ein Drittel der Umfrageteilnehmer fehlende Kenntnisse beim Umgang mit dem weltweiten Netzwerk. Auch die Kosten halten einige Nutzer vom Internet ab. So sind schon 27 Prozent der Bewohner von Einpersonenhaushalten die Anschaffungskosten für den Service Internet zu hoch. Auch in Sachen Datenschutz haben die potentiellen Nutzer Bedenken. Das wundert kaum, setzten doch Medienberichte meist dort an, wo Gefahren im Netz lauern. Bei nicht versierten Verbrauchern schüren derartige Berichte wahrscheinlich eher Ängste vor der Onlinewelt. So verzichten 15 Prozent der Haushalte lieber auf einen Internetanschluss, anstatt Gefahr zu laufen private Informationen preis zu geben. Interessant ist, dass sich die „Internetlosigkeit“ nach den Umfrageergebnissen vor allem in einer bestimmten Bevölkerungsschicht manifestiert. So verfügen vor allem Einpersonenhaushalte und Zweipersonenhaushalte ohne Kinder (unter 16 Jahren) über keinen einen Internetanschluss.

Art des Anschlusses

Wenn es um die Art des Anschlusses geht, liegt nach wie vor die DSL-Verbindung vorne. 82 Prozent aller Internetnutzer gehen über das DSL online. In einem Drittel der Haushalte findet sich aber noch ein weiterer Internetanschluss, wie TV-Kabel, Stromkabel oder Glasfaserkabel. Moderne Glasfaseranschlüsse im speziellen werden momentan von 11 Prozent der Haushalte genutzt und rund ein fünftel der Haushalte sind in diesem Jahr schon mobil via Notebook, USB-Stick oder Smartphone online gegangen.

Weiterführendes

» DSL Tarife vergleichen
» DSL Verfügbarkeit prüfen

Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland; Bild © Yuri Arcurs – Fotolia.com

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