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Apr 05 2012

 von: Nils_Bilek

Wie bereits an anderer Stelle berichtet, steckte die Stadt Dorsten in Nordrhein-Westfalen den DSL-Ausbau betreffend in einer ausweglosen Situation. Jetzt hat sich das Blatt für die 76.000 Seelenstadt jedoch gewendet.

 

Die hoch verschuldete Stadt sollte nicht die Möglichkeit bekommen, Kosten für das Gutachten der geplanten DSL-Bauarbeiten aus Spenden der Bürger zu finanzieren, da dies nicht zulässig wäre. Dieses Verbot umging die Stadtführung jetzt mit einem kleinen aber effektiven Umweg.

 

Wie ungeduldig die Bürger zum DSL-Ausbau in den Stadtteilen Altendorf, Deuten und dem Gewerbegebiet Köhl stehen, wurde nur all zu deutlich. So kam der benötigte Betrag in Höhe von 1600 Euro innerhalb von wenigen Tagen zusammen. Der Betrag wurde von Bürgern gesammelt und am 2. April dem Bürgermeister übergeben. Der Umweg der Summe geht nun über den Topf, der mit Geld aus dem Verkauf der VEW-Aktien gefüllt ist. Somit verwendet Dorsten den Solidarbeitrag der Bürger nicht direkt und gibt auch das dringend benötigte Ersparte aus dem Verkauf der Aktien nicht aus.

Endlich kann es losgehen

Das Gutachten kann nun also durchgeführt werden. Dazu muss die Stadt nur noch den entsprechenden Auftrag vergeben. Sobald dies geschehen ist, hat der Auftragnehmer eine dreimonatige Frist, ein Ergebnis zu liefern. Das Ergebnis wiederum wird aufschlüsseln, welche Kosten für den DSL-Ausbau in den angesprochenen Gebieten von Nöten sein werden. Alles Weitere wäre selbst für die hoch verschuldete Stadt kein Problem.

 

Für den eigentlichen Ausbau ist die Beantragung von Bundesmitteln geplant. Dass die Stadt auch für den noch anstehenden Eigenanteil zum eigentlichen Ausbau kein Geld hat, scheint schon ein abgehaktes Problem zu sein. So spricht Bürgermeister Lütkenhorst von Problemlösungen, die von höherer Stelle gebracht werden würden. Dabei will sich die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen zukünftig Städten annehmen, die ähnliche finanzielle Schwierigkeiten zu bewältigen haben, wenn es um die Versorgung mit DSL geht. Damit stehe auch dem weiteren Ausbau von schnellem Internet nichts im Weg.

Weiterführendes

» DSL Tarife vergleichen
» DSL Verfügbarkeit prüfen

Quelle: derwesten.de

 


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