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Jan 10 2014

 von: Sarah_Klare

Mit ihren Plänen zur Volumenbegrenzung für DSL-Anschlüsse, hatte die Deutsche Telekom im vergangenen Jahr für einigen Wirbel gesorgt. Und das Thema scheint noch nicht vom Tisch. Zwar hatte die Telekom bei den „Drosselungsplänen“ eingelenkt, das Konzept der Flatrate für jedermann sieht Deutschland-Chef Niek Jan van Damme trotzdem als Auslaufmodell an.

Volumenbegrenzung als neues Geschäftsmodell?

Bereits im Sommer 2013 kündigte die Telekom an, das nutzbare Internetvolumen für Kunden zukünftig begrenzen zu wollen. Anstatt wie bisher endlose Datenmengen über eine Flatrate verbrauchen zu können, hätten Kunden dann maximal 75 GB pro Monat zur Verfügung gehabt. Dieses als „Drosselung“ bekannte Vorhaben hatte bereits kurz nach der Ankündigung Gegenstimmen von Verbraucherschutz, Wirtschaft und Politik auf den Plan gerufen. Ende 2013 ruderte der Bonner Konzern dann zurück und erklärte, man werde die „Drosselung“ nicht wie geplant durchführen. Grund dafür war nicht zuletzt ein Urteil des Landgerichtes Köln das besagt, dass Tarife deren Volumen begrenzt wird, nicht als Flatrate beworben werden dürfen. Um etwas mehr Klarheit in die Tarifpolitik der Telekom zu bringen, hat die Rheinische Post mit dem Deutschland-Chef der Telekom, Niek Jan van Damme, über Tarife und Preispolitik gesprochen.

Volumenmodell bleibt bestehen

In dem Interview macht van Damme deutlich, dass es 2014 beides geben soll, sowohl klassische Flatrates als auch Volumenpakete. Hintergrund dieser Überlegung sei, dass Kunden die weniger Surfvolumen in Anspruch nehmen auch dementsprechend weniger Geld bezahlen. Im Interview sagte van Damme: „Aktuell überschreiten nicht einmal drei Prozent der Kunden die ursprünglich avisierte Grenze von 75 Gigabyte.“ Für diese Kunden könnte dann tatsächlich ein Volumenpaket zu einem günstigeren Preis von Vorteil sein. Damit Verbraucher einen Überblick über die von ihnen genutzte Datenmengen haben, plant die Telekom eine Maßnahme bereit zu stellen, mit der Kunden ihren Verbrauch messen können.

Flatrates bis zu 10 Euro teurer

Die Krux liegt allerdings im Detail. Laut van Damme könnten ungebrenzte Flatrates künftig 5 bis 10 Euro teurer werden. Das heißt Volumenpakete werden zwar billiger sein als die entsprechenden DSL-Flatrates, doch im Endeffekt heißt dass vielleicht einfach nur, das die Preise ingesamt ansteigen. Wie sich die Preismodelle entwickeln, wird sich in den nächsten Wochen und Monaten zeigen. Van Damme machte im Interview mit der Rheinischen Post keine konkrete Aussage, sondern sagte nur: „Wir wollen auch zukünftig wirtschaftlich erfolgreich sein.“

Weiterführendes

» DSL Tarife vergleichen

 

Quelle: RP online

 


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