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Dez 22 2018

 von: Redaktion dsl-tarifjungle.de

Früher was DSL die Zugangstechnik schlechthin, wenn es um einen schnellen Internetzugang ging. Heute haben Verbraucher eine weit größere Auswahlmöglichkeit. Es muss nicht immer DSL sein. Im Gegenteil. Andere Techniken punkten mit teils deutlichen Vorteilen zu vergleichbaren Preisen. DSL-Tarifjungle.de zeigt, was der Markt zurzeit an Optionen bietet.

Technikwirrart?

Wie schon angedeutet, ist DSL heute längst nicht die Einzige Möglichkeit für eine bezahlbare Flatrate mit Telefonanschluss. Je nach Anspruch, Budget und der Ausbau-Situation vor Ort, gibt es gut 5 Mögliche Breitbandtechniken, die zur Disposition stehen. Zu den kabelgebundenen Standards gehören DSL, VDSL, Kabel– und Glasfaserinternet. Internet via Satellit und der neue LTE-Standard ermöglichen flottes surfen via Funk. Alle haben diverse Vor- und Nachteile, die wir im Folgenden beleuchten wollen.

Kabelbasiertes Breitband

Hier ist zunächst der Klassiker, das ADSL zu nennen. Die Datenübertragung erfolgt über die Telefonleitung zum nächsten Verteiler des lokalen Providers (z.B. Telekom). Beim VDSL wird ein Teil der Stecke zu Ihrer Wohnung mit Glasfaserkabeln ausgebaut. Dadurch können mit VDSL auch Datenraten von 50 bis 250 MBit angeboten werden (DSL nur 16 Mbit). Noch einen Schritt weiter geht man mit FTTH, wo nur noch Glasfaserleitungen verlegt werden. Flatrates mit 1000 MBit stehen hier in Ausbaugebieten (bisher vornehmlich ausgewählten Regionen) zur Verfügung.

 

Der Nachteil: Aufgrund des steigenden Aufwandes, ist die Verfügbarkeit in der genannten Reihenfolge stark abfallend. Während mit ADSL schon gut 99% der Haushalte erreicht werden, sind es bei VDSL nicht mal Zweidrittel. Die Quote bei Glasfaserinternet liegt noch im Bereich von weniger als 10 Prozent. Ein VDSL-Anschluss mit 50 MBit ist übrigens ca. 5 Euro teurer, als ein DSL-Pendant mit weniger als einem Drittel der Leistung. Bei der Auswahl hilft ein DSL Vergleich, der alle Standards berücksichtigt.

 

Eine gewisse Zwischenstellung nehmen die Kabelanbieter ein. Ihr Netz gilt als vorbildlich ausgebaut. Oft sogar in ländlichen Regionen. Die Netz-Physiologie erlaubt Datenraten weit jenseits der 100 Mbit. Vodafone beispielsweise knackte 2018 die Gigabitmarke (1000 MBit) im Kabelnetz. Auch der Preis ist adäquat! Komplettpakete mit 100 MBit und Festnetzflat sind schon ab ca. 35 € erhältlich.

Kabelloses Breitbandinternet

Überall dort, wo noch keine Leitungen verlegt worden, ist Internet per Funk vorerst die einzige Lösung. Seit mehreren Jahren gibt es dafür eine sehr kostengünstige Lösung namens „LTE“. Die 4. Mobilfunk-Netzgeneration versorgt auf Wunsch auch Haushalte ohne DSL-Zugang mit bis zu 300 MBit. Ein vollwertiger Ersatz also, mit einer Ausnahme. Bei LTE gibt es eine Begrenzung des Surfvolumens. Liegt diese (je nach Tarif) bei 30-200 Gigabyte, können sie nur so viel Daten jeden Monat senden und empfangen, bevor der Anbieter die Downloadrate stark reduziert. Und SAT-DSL? Prinzipiell keine schlechte Lösung in Gebieten ohne Alternative. Allerdings relativ teuer in der Anschaffung und im Unterhalt. LTE ist im Vergleich teils erheblich günstiger. Weichen Sie also nur im Notfall auf SAT-Internet aus.

Was bringt die Zukunft?

Wahrscheinlich wird der Fokus in den nächsten Jahren auf der Entwicklung der Glasfaser-Netzinfrastruktur liegen. Die Internetanschlüsse der Zukunft werden immer öfter Gigabit-Datenraten liefern können. Spätestens 2020 wird es, dank 5G und LTE, zudem immer weniger Lücken bei der bundesweiten Versorgung geben.

Weiterführendes

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Bild: © WavebreakMediaMicro – Fotolia.com

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