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Jun 11 2010

 von: Matthias Ditscherlein

Deutschland steht samt Politikern vor schwierigen Zeiten: Die Wirtschaft krankt, der Euro schwankt und überraschend zieht auch noch das Staatsoberhaupt seinen Hut. Doch in Krisen steckte seit jeher auch Potential: Das der Erneuerung. Denn schließlich sind neue Ideen und Innovationen oft Wege aus der Krise. Solcherlei sieht die Bundesnetzagentur im zügigen Ausbau der Breitband- und Energienetze, auch ein entsprechendes Maßnahmenpaket gibt es schon.

Netzausbau als Wirtschaftsmotor

Wege aus der Krise sind gefragter denn je, schließlich sind Industrieländer auf stetiges Wirtschaftswachstum angewiesen. Matthias Kurt, Präsident der Bundesnetzagentur, weiß auch wie dieses generiert werden kann: „Wenn wir jetzt Anstöße zur Erneuerung unserer Breitband- und Energienetze setzen, kann eine Welle von Innovationen ausgelöst werden, die es ermöglicht, die Wirtschaftskrise rasch zu überwinden“.

6-Punkte-Programm

Verwirklicht werden soll dies mit einem 6-Punkte-Programm der Bundesnetzagentur:

1. Zügige Vergabe neuer Frequenzen, besonders im Bereich des mobilen Internets.

2. Ausbau leistungsstarker Glasfasernetze bis zu Haus- und Wohnungsanschlüssen, bei gezielter Überwindung struktureller Hindernisse.

3. Flexibilisierung des Strommarkts: Intelligente Zähler, neue Tarife.

4. Noch schnellerer Glasfaser- und Stromleitungsausbau, um dem ansteigenden europäischen Wettbewerb zu entsprechen.

5. Gesteigerte Zusammenarbeit der Netzbetreiber. Ziel: Mehr Sicherheit und Leistungsfähigkeit.

6. Zusammenlegung von Gas-Marktgebieten.

Internet im Fokus

Dabei misst die Bundesnetzagentur dem Internet – egal ob stationär oder mobil – besondere Bedeutung bei. Dieses sei Voraussetzung für wirtschaftliches und strukturelles Wachstum – genauso wie Strom- oder Straßenanschlüsse. „Der Breitbandausbau wirkt sich nicht nur auf die Telekommunikationsbranche, sondern auch auf andere Wirtschaftszweige positiv aus. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen sind heute auf breitbandige Anschlüsse angewiesen.“, so Präsident Kurt. Klassische DSL-Anschlüsse per Telefonkabel erlebten inzwischen eine gewisse Sättigung, Wachstumsfelder sind Internet per Fernsehkabel und vor allem mobiles Internet. Allen voran natürlich die Zukunftstechnologie Long Term Evolution (LTE), für deren Ausbau kürzlich fast alle großen deutschen Mobilfunkbetreiber entsprechende Frequenzpakete erworben haben.

Quelle: Bundesnetzagentur

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